© Stefan Christoph

Für ein fahrradfreundliches Regensburg

Wie steht es um die Rahmenbedingungen für den Radverkehr in Regensburg und wo gibt es Verbesserungsbedarf? Um das herauszufinden, ruft die Stadt alle Regensburger Radlerinnen und Radler dazu auf, an der Fragebogen-Aktion des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) teilzunehmen. „Die Umfrage wird auch der Stadt zur Auswertung zur Verfügung gestellt und liefert damit wertvolle Hinweise aus Sicht der Nutzer“, erklärt Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann.

Die Online-Umfrage ist seit dem 24. September 2014 unter www.fahrradklima-test.de freigeschaltet. Noch bis zum 30. November 2014 können die Fragebögen ausgefüllt werden. Wer keinen Internetzugang hat, kann beim ADFC auch Print-Fragebögen erhalten (Telefon 8 70 30 07).

Die Teilnahme ist anonym, kostenfrei und einfach durchzuführen. Insgesamt umfasst die Erhebung 27 Fragen.

Der ADFC führt die Befragung bereits zum sechsten Mal durch. An der letzten Umfrage 2012 haben über 80 000 Menschen bundesweit teilgenommen. Aus Regensburg beteiligten sich 247 Radler. Was die Fahrradfreundlichkeit angeht, belegte Regensburg damals bei den Städten zwischen 100 000 und 200 000 Einwohnern Platz 23 von 42 Städten. Positiv beurteilten die Regensburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Erreichbarkeit der Altstadt, die Beschaffenheit der Radwege und die hohe Anzahl an Radlern in der Stadt. Negativ bewertet wurden Ampelschaltungen, Falschparker auf Radwegen, die Führung an Baustellen und die hohe Diebstahlrate.

Die Ergebnisse der aktuellen Befragung werden im Frühjahr 2015 präsentiert. „Wir werden diese Ergebnisse sehr ernst nehmen und analysieren, wo wir gegenüber der letzten Befragung aus dem Jahr 2012 schon besser geworden sind und wo noch Handlungsbedarf besteht“, betont Schimpfermann.

 

pm