Fridays for Future Regensburg: Bis zu 3.500 Teilnehmer beim internationalen Klimastreik erwartet

Für diesen Freitag (25.09.20) haben die Fridays for Future zum internationalen Klimastreik aufgerufen. In Regensburg werden knapp 3.500 Demonstranten erwartet. Aber auch in anderen bayerischen Städten gehen die Teilnehmer auf die Straßen. 

Unter dem Motto #UnteilbarfürsKlima finden heute in ganz Bayern Großdemonstrationen statt. In Regensburg können laut Polizei knapp 3.500 Teilnehmer zusammenkommen. Angemeldet wurden nämlich 23 einzelne Menschenketten. Ab 17.30 Uhr sollen sie sich durch das Donaugelände ziehen. «Wir werden alle zwei Meter am Boden mit Kreide markieren, wo ein Platz frei ist», sagte Sophia Weigert von Fridays for Future Regensburg. Zusätzlich müssen die Teilnehmer wie bei allen Demos im Freistaat einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Auch in der bayerischen Landeshauptstadt ist Kreativität gefragt. Wegen der hohen Infektionszahlen in München hat die dortige Ortsgruppe den Streik auf der Theresienwiese abgesagt. Eigentlich sollten sich hier am Freitagmittag 1000 Demonstranten versammeln. «Das wollen wir nicht verantworten», sagte Lukas Maggioni von Fridays for Future München. Als Alternativprogramm sollen sich nun maximal 500 Personen treffen, die sich vorab online angemeldet haben.

In Augsburg hingegen setzt man auf Sport: Um 17.00 Uhr soll hier ein Fahrradzug mit 300 Teilnehmern durch die Stadt starten. «Und es werden Bilder zur Thematik mit Kreide auf den Boden gemalt, um auch ein bisschen länger darauf aufmerksam zu machen», sagte Sarah Bauer von der Ortsgruppe Augsburg. Lange werden die wahrscheinlich nicht halten – der Deutsche Wetterdienst sagt für Freitag Regen voraus.

In Nürnberg wollen die 1000 angemeldeten Demonstranten ab 12.30 Uhr lieber zu Fuß durch die Straßen ziehen. Und das sogar mit mehr Abstand als vorgeschrieben: «Wir in Nürnberg sagen, dass wir drei Meter Abstand mindestens zwischen den Leuten haben wollen», sagte Fabia Klein von der Ortsgruppe Nürnberg. Das bedeutet laut Polizei aber auch Behinderungen im Stadtverkehr.

 

dpa / MB