Freistaat will den «digitalisierten Streifenwagen» etablieren

Die bayerische Staatsregierung will im Rahmen ihrer Digitalisierungsoffensive unter anderem die «digitale Professionalisierung» der Polizei voranbringen. «Es ist selbstverständlich, dass man ein Bild von jemandem, eine Tatortspur oder einen Landkartenausschnitt nicht mehr faxen muss. Wir haben das alles auf dem Smartphone», sagte Staatskanzleichef Marcel Huber (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Diese Entwicklung müsse sich in der Ausstattung der Polizei – etwa mit Tablets in den Fahrzeugen – widerspiegeln. Huber sprach vom «digitalisierten Streifenwagen». Zudem solle die Entwicklung eines geschützten Polizei-Messenger-Dienstes weiter vorangebracht, die IT-Systeme verbessert und die «Cybercrime»-Kommissariate ausgebaut werden.

Mit dem sogenannten Masterplan Digital II investiert die Staatsregierung bis Ende 2022 drei Milliarden Euro in die Digitalisierung. Für das kommende Jahr wurden 219 Millionen Euro im Nachtragshaushalt eingeplant.

dpa/MF