Frauenbund: 20.000 Euro für Straßenmädchenprojekt

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), Diözesanverband Regensburg, überreichte symbolisch einen Scheck von 20.031,14 Euro an MISEREOR. Die Spendengelder wurden im Rahmen der Fastenaktion „Solibrot“ durch die Ortsgruppen des KDFB in Zusammenarbeit mit vielen örtlichen Bäckereien gesammelt. Der Erlös kommt nun einem Zentrum für Straßenmädchen in Kenia zu Gute.

„Neu denken! Veränderung wagen“ – unter diesem Leitwort stand die Fastenaktion 2015 des Bischöflichen Hilfswerkes MISEREOR, zu der auch die Aktion „Solibrot“ gehört. Der KDFB-Diözesanverband unterstützte diese Aktion mit Hilfe von 84 KDFB-Ortsgruppen sowie zahlreichen kleinen und großen Bäckereien bistumsweit. Von Aschermittwoch bis Ostern wurde daher bereits zum dritten Mal vielerorts ein sog. Solidaritätsbrot, kurz Soli-brot, mit einem kleinen Benefiz-Anteil zum Verkauf angeboten. Wo sich keine örtliche Bäckerei zur Kooperation fand, haben die Frauen einfach selbst Brot gebacken, Osterlämmer gestaltet oder andere einfallsreiche Ideen zur Beteiligung entwickelt.

Der KDFB-Diözesanvorsitzenden Karin Schlecht ist die Teilnahme an der Aktion ein wichtiges Anliegen: „In einer Welt, in der Entfernungen immer kleiner werden und unser Verhalten immer größere globale Auswirkungen hat, möchten wir symbolisch Brot teilen mit Menschen, denen es nicht so gut geht“. Monsignore Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von MISEREOR, weiß den engagierten Einsatz der vielen Beteiligten zu schätzen: „Wir sind stolz darauf, dass wir den KDFB zuverlässig dort an unserer Seite wissen, wo Mädchen und Frauen unsere Unterstützung dringend benötigen“ und bedankt sich bei allen Beteiligten, Spenderinnen und Spendern.

 

Pressemeldung/MF