Flüchtlinge beschäftigen Bayerns Bischöfe

Die Flüchtlingskrise hat Bayerns katholische Bischöfe auf ihrer Herbstvollversammlung beschäftigt. Auf dem Freisinger Domberg berieten die Oberhirten der sieben Bistümer seit Dienstag darüber, wie in kirchlichen Einrichtungen weitere Migranten untergebracht werden können. Über die Ergebnisse informiert der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz und Münchner Kardinal Reinhard Marx am Donnerstag (13.30 Uhr) die Öffentlichkeit.

Am Wochenende war bekanntgeworden, dass sich die Bistümer die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen in ihren Einrichtungen weitgehend vom Staat erstatten lassen. Ein Sprecher nannte dies ein normales Verfahren. Von den rund 1000 Plätzen für Migranten im Erzbistum München-Freising würden aber 200 weitgehend kostenlos zur Verfügung gestellt.

In der Freisinger Bischofskonferenz sind die sieben bayerischen Diözesen München-Freising, Bamberg, Augsburg, Eichstätt, Regensburg, Passau und Würzburg sowie aus historischen Gründen das Bistum Speyer vertreten.

dpa/MF