Flabeg Furth im Wald: 44 Mitarbeiter werden entlassen

Update: Stellungnahme von Landrat Franz Löffler zum Fortbestand des Flabeg-Standortes Furth im Wald

Ich freue mich sehr über die positive Nachricht, die ich heute vom Flabeg-Insolvenzverwalter erhalten habe! Der Fortbestand des Traditionsunternehmens Flabeg und die damit verbundenen 220 Arbeitsplätze in Furth im Wald sind gesichert. Ich war im regelmäßigen Kontakt mit der Unternehmensleitung und dem Insolvenzverwalter und kann hier nur meine Gratulation und meinen Dank für die gute Zusammenarbeit und die erfolgreiche Rettungsaktion aussprechen. Der Dank geht ebenso an die Mitarbeiter, die trotz der schwierigen Situation höchste Qualitätsarbeit abgeliefert haben. Nur durch die Qualität der innovativen Produkte sowie durch das Knowhow und die Wettbewerbsfähigkeit des Further Werkes war es möglich, einen soliden Investor mit den nötigen Branchenkenntnissen zu finden.

Ich habe von Anfang an meine Unterstützung zugesichert: Ich bin froh, dass wir sowohl die von einer Kündigung betroffenen Mitarbeiter bei der Stellensuche unterstützen konnten als auch, dass das gesamte Unternehmen mit den über 200 verbleibenden Arbeitsplätzen in Furth im Wald gerettet werden konnte.

Mitteilung Landratsamt Cham

 

Ursprüngliche Nachricht

Der Automobilzulieferer Flabeg in Furth im Wald ist insolvent. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter heute mitgeteilt hat, müssen 44 Mitarbeiter entlassen werden. Bereits im Mai hatte das Unternehmen den Insolvenzantrag eingereicht. Insgesamt arbeiten am Standort im Landkreis Cham 260 Personen.

Franz Löffler, der Landrat des Landkreises Cham hat seine Unterstützung angekündigt. Dies bezieht sich unter anderem auch auf Weiterqualifizierungs-Möglichkeiten für die betroffenen Mitarbeiter.

 

Der Landrat des Landkreises Cham, Franz Löffler, gibt dazu folgendes Statement ab:

„Der im Mai bekannt gewordene Insolvenzantrag für die Firma Flabeg traf uns alle überraschend. Ich habe sofort mit dem Unternehmen und dem vorläufigen Insolvenzverwalter Kontakt aufgenommen, der die Sanierung des Unternehmens zum Ziel hatte. Die aktuelle Nachricht, dass 44 Mitarbeiter ihre Kündigung erhalten, ist sehr bitter –  für die Betroffenen und die gesamte Region. Angesichts der Befürchtungen im Mai, dass aufgrund der Insolvenz rund 260 Arbeitsplätze bedroht sind, bin ich aber froh, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.

Wir haben mit dem Unternehmen Vereinbarungen getroffen, dass wir ergänzend zur Agentur für Arbeit die betroffenen Mitarbeiter bei der Stellensuche unterstützen werden, indem wir die Kontakte der Landkreis-Wirtschaftsförderung zu den Unternehmen in der Region nutzen. Dazu gehört es auch,  interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Möglichkeiten der Weiterqualifizierung für eine neue Arbeitsstelle aufzuzeigen.

Die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sicher sein, dass ich mich von Seiten des Landkreises für sie einsetzen werde. Meine Mitarbeiter und ich stehen in engem Kontakt mit der Unternehmensleitung und der Personalabteilung. Hierbei geht es zum einen um die bestmögliche Unterstützung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz, bei der Qualifizierung und natürlich auch um den Fortbestand des Traditionsunternehmens und die verbleibenden 220 Arbeitsplätze.“

 

Pressemitteilung Landratsamt Cham / MB