Falsches Gewinnversprechen: Kelheimerin wird Opfer eines versuchten „Callcenter-Betruges“

Einer 72-jährigen Dame aus Kelheim wurde am Telefon vorgegaukelt, dass sie knapp 50.000 Euro bei einer Lotterie gewonnen hätte. Um an den Gewinn zu kommen, solle sie vorab 1000 Euro an die „Geldboten“ übergeben. Die Rentnerin roch jedoch die  „Lunte“ und begab sich zur Polizei und erstattete Anzeige.

Die PI Kelheim warnt in diesem Zusammenhang nochmals eindringlich vor dieser Betrugsmasche!

Die Täter agieren meist aus Call-Centern im Ausland, geben sich als Rechtsanwälte oder Notare aus und informieren die Angerufenen beispielsweise über den angeblichen Gewinn eines hohen Geld- oder Sachpreises. Sie suggerieren, dass der Gewinn nur ausgezahlt werden kann, wenn der Gewinner in Vorleistung tritt. Es sollen im Voraus Gebühren, Steuern oder andere Kosten bezahlt werden. Eine Verrechnung mit dem Gewinn wird mit unterschiedlichsten Begründungen abgelehnt. Die Opfer sollen die Beträge beispielsweise überweisen, in bar an einen Abholer übergeben oder per Post ins Ausland versenden.

PM