Fahrlässige Brandstiftung – Verfahren ausgesetzt

Vor dem Regensburger Amtsgericht wurde heute ein Diebstahl mit fahrlässiger Brandstiftung verhandelt


 

Der Angeklagte soll im Juli dieses Jahres in den Regensburger Werkhof eingebrochen sein. Durch eine weggeworfene Zigarette hat er dann vermutlich den Brand in der Schreinerei entfacht. Der dadurch entstandene Schaden betrug rund 150.000 Euro – die Beute des Einbrechers lag gerade mal bei 13 Euro.

Ein Urteil ist heute allerdings noch nicht gefallen, da das Verfahren ausgesetzt wurde.
Es sei zunächst ein medizinsiches Gutachten einzuholen, da der Verdacht besteht, dass der Angeklagte zum Tatzeitpunkt alkoholkrank war und damit möglichweise von verringerter Schuldfähigkeit auszugehen wäre.
Ein neuer Verhandlungstermin wird nach Eingang des Gutachtens bestimmt.

JK