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Erste Hilfe: Regensburg lernt Leben retten!

Prüfen, rufen, drücken ist der Dreiklang des Überlebens bei Herzstillstand. Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ demonstrieren Notärzte des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) zwischen dem 18. und 21. September im Stadtgebiet, dass man bei der Reanimation alles richtig, aber nichts falsch machen kann.

Wenn das Herz still steht, geht dem Gehirn die Puste aus. Denn bereits nach drei Minuten ohne Sauerstoffversorgung beginnen die ersten Gehirnzellen, unwiderruflich abzusterben. Doch nicht einmal bei jedem Fünften der ca. 80.000 Menschen, die jährlich in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden, werden sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen. Helfen ist aber ganz einfach: Prüfen, rufen, drücken lautet das Mantra zur Lebensrettung. Dass man dabei nur alles richtig und gar nichts falsch machen kann, erklären Ärzte der Klinik für Anästhesiologie des UKR anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ an folgenden Terminen und Orten in Regensburg:

  • Montag, 18. September, 10:00 bis 20:00 Uhr, Regensburg Arcaden, Friedenstraße 23, 93053 Regensburg, im Erdgeschoss
  • Dienstag, 19. September, 9:00 bis 15:00 Uhr, Universitätsklinikum Regensburg, Franz-Joseph-Strauß-Allee 11, 93053 Regensburg, im Foyer
  • Donnerstag, 21. September, 10:00 bis 15:00 Uhr, Regensburger Altstadt, auf dem Neupfarrplatz

Mit Rettungswagen, Reanimationspuppen und vielen Infos rund um die Reanimation demonstrieren die Notärzte des UKR und die Kollegen des Rettungsdienstes Erste-Hilfe-Maßnahmen für jedermann. Passanten können dabei an lebensnahen Modellen alle Schritte der Wiederbelebung auffrischen oder erlernen.

 

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Weitere Informationen zum Thema Schüler retten Leben:

Das Thema "Leben Retten" ist bei Vielen ein sehr heikles Thema. Im Erste-Hilfe-Kurs zum Führerschein hat sich Jeder schonmal damit befasst, aber darüber hinaus? Statistiken beweisen, dass in Deutschland nur jeder Zehnte helfen würde, wenn ein Mitbürger in der Öffentlichkeit einen Herzstillstand erleidet. Die Gründe dafür sind vielfältig: Viele trauen sich nicht, Andere wiederum haben nicht das nötige Wissen. Deshalb soll schon während der Schulzeit verstärkt auf dieses Thema aufmerksam gemacht werden. Wir haben auf unserer Webseite viele Informationen zum Thema gesammelt.

 

Pressemitteilung/MF