Erste Hausärzte in Bayern sollen ab 31. März impfen

Bayern will schon am 31. März mit dem Impfen gegen das Corona-Virus bei Hausärzten beginnen. Der Freistaat sei in dieser Angelegenheit mit den Ärzte-Organisationen im Gespräch, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. Das Impfen solle zunächst mit 1500 Hausarztpraxen aufgenommen werden. Man wolle keinen Tag verstreichen und ein Zeichen setzen, sagte Holetschek. Das Vertrauensverhältnis von Hausärztzen und Patienten solle auch zu einer größeren Akzeptanz des Impfstoffs von Astrazeneca führen.

Es ist eine neue Pandemie, es ist nicht einfach der dritte Aufguss. Es ist eine neue Pandemie, die deutlich aggressiver und gefährlicher ist.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in München zur aktuellen Situation.

dpa

 

Die Pressekonferenz aus München (Facebook-Video)

 

7-Tage-Inzidenz und neue Corona-Regeln

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in den Landkreisen und kreisfreien Städten Ostbayerns können Sie hier nachlesen.

Über Ostern soll ein harter Lockdown gelten, zu dem sich Ministerpräsident Markus Söder heute nochmals geäußert hat. 

Die wesentlichen Punkte des neuerlich verlängerten Lockdowns haben wir hier zusammengefasst.

 

 

Bayern will nach den Osterferien Regeln für Handel lockern

 

Bayern will nach den Osterferien die Corona-Regeln für den Einzelhandel lockern. Dann sollen Ladenöffnungen mit Hygienekonzept bereits bei einer Inzidenz unter 100 im Land- oder Stadtkreis möglich sein. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach der Sitzung des bayerischen Kabinetts. Bisher liegt die Grenze dafür bei 50. Mindestabstand, Maskenpflicht und eine Begrenzung der Kundenzahl bleiben erhalten.

Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 soll nach den Osterferien das «Click & Meet» genannte Einkaufen mit Termin bei Vorlage eines tagesaktuellen negativen Corona-Tests und verschärften Vorgaben für die Kundenzahl möglich sein. Bisher ist «Click & Meet» im Inzidenzbereich zwischen 50 und 100 erlaubt.

Im Einzelhandel gebe es verhältnismäßig wenig Infektionen und die Unternehmen gingen sehr verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten um, begründete Söder den Schritt.

dpa

 

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