Erneuter Knochenfund bei Regensburg-Kager: Zeugen gesucht!

Nachdem bereits im November 2017 auf einer ehemaligen Brachfläche östlich des Ortsteils Kager bei Regensburg menschliche Knochen aufgefunden wurden, gab es am Mittwoch, 14.02.2018 eine erneute Mitteilung über einen Knochenfund unweit der damaligen Fundstelle. Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg nahmen die Fundstelle in Augenschein und stellten menschliche Knochen sicher. Zur Identität der Person erhofft sich die Polizei auch Hinweise aus der Bevölkerung.

Der aktuelle Fund ergibt zusammen mit den menschlichen Überresten vom November 2017 weitestgehend ein menschliches Skelett. Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg suchten am Mittwochnachmittag zusammen mit Spezialisten der Spurensicherung die Fundstelle ab und konnten dabei zahlreiche menschliche Knochen auffinden und sichern.

Zur Klärung der Frage, ob die neu gefundenen Gebeine zu dem Teilfund vom November gehören wurde eine Untersuchung am rechtsmedizinischen Institut in Erlangen in Auftrag gegeben. Darüber hinaus erhoffen sich die Ermittler durch diese Untersuchung auch Hinweise zur Identität der Person und der Todesursache.

Bislang gibt es keine Hinweise, die eine Gewalttat erkennen oder vermuten lassen.

Bei der verstorbenen Person könnte es sich aufgrund der bisherigen Erkenntnisse um einen Mann mit bulgarischer Staatsangehörigkeit im Alter von 46 Jahren handeln. Abklärungen hinsichtlich dieser Vermutung sind über die entsprechenden Behörden bereits eingeleitet worden.

Darüber hinaus bitten die Ermittler auch um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung zu dem Fund oder der genannten Person unter der Tel.-Nr. 0941/506-2888.

Die neue Fundstelle liegt etwa 200 Meter nördlich des ersten Fundortes. Durch Rodungsarbeiten wurde ein Böschungsbereich freigelegt, der am Mittwochmittag von einer Passantin genauer in Augenschein genommen wurde. Hierbei entdeckte die Frau gegen 12:30 Uhr verschiedene Knochen und informierte die Polizei.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Identität der Person und den Todesumständen dauern an.

 

 

pm/MB