Ermittlungsverfahren gegen Anti-Nazi-Demonstranten

Einige der Teilnehmer der Demonstration gegen Rechts im vergangenen September in Regensburg haben Briefe von der Polizei erhalten. Konkret geht es um die Blockade des NPD Trucks, nachdem die NPD ihre Veranstaltung abgebrochen hatte.

Die Polizei fordert Teilnehmer der Demonstration nun per Post auf, sich zu den Vorfällen zu äußern. Einige Demonstranten hatten sich am fünften September vor das Fahrzeug der NPD gesetzt und wollten deren Abfahrt behindern. Die Blockade wurde schließlich von der Polizei aufgelöst. Dabei kam es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten.

Die ersten betroffenen Demonstranten haben sich gestern Abend auf der Facebook Seite von „Kein Platz für Nazis“ gemeldet. Andreas Schmal vom DGB Oberpfalz sagte uns, es würde sich um ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung handeln- er rät Betroffenen, sich nicht gegenüber der Polizei zu äußern.

 

MF