Ende der Umsonstkultur am Geldautomaten: Gebühren fürs Abheben

Sprichwörtlich wie aus dem Nichts machte vergangene Woche die Meldung die Runde, dass Sparkassen Gebühren verlangen. Und zwar von den eigenen Kunden fürs Geld abheben.

Die Sparkasse im Blickpunkt. Geld abheben gegen Gebühr. Insgesamt 40 von 400 Instituten deutschlandweit sollen zusätzlich Geld verlangen– von den eigenen Kunden. Bei der Kreissparkasse Kelheim ist knapp ein Drittel betroffen. Und zwar die Verbraucher, die das Classic-Konto besitzen. Bedeutet: Hebt man mindestens viermal pro Monat Geld ab, werden von da an pro Gang zum Automaten 35 Cent fällig. Die Sparkasse spricht von Buchungspostenentgelt.

In Ostbayern sind laut des Finanzportals Biallo auch die Kunden der Sparkasse Niederbayern-Mitte im Raum Straubing betroffen. Biallo zufolge rücken auch mehr als 150 Volks- und Raiffeisenbanken in den Fokus. Demnach haben sie die kostenlose Bargeldversorgung bereits teils abgeschafft.

Für Verbraucherschützer ist das Konzept der Sparkassen vertretbar. Sie mahnen die Finanzinstitute allerdings, nicht mit der Kundenzufriedenheit zu spielen.

 

dpa/LS