Emilia Müller neue Landesvorsitzende des KDFB

Am Samstag hat der Landesverband Bayern des Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) eine neue Vorsitzende gewählt. Mit der Oberpfälzerin Emilia Müller übernimt die ehemalige bayerische Sozialministerin dieses Amt. Durch diesen Posten gehört Müller gleichzeitig dem KDFB-Bundesvorstand an.

„Dem neu gewählten Landesvorstand Bayern und seiner Vorsitzenden Emilia Müller wünscht der KDFB-Bundesverband alles Gute, viel Freude und Gottes Segen für die kommende Amtszeit. Wir freuen uns darauf, mit der neuen Vizepräsidentin unser Engagement für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern in Gesellschaft und Kirche fortzusetzen“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.

Als Teil der europäischen Frauenbewegung setzt sich der KDFB seit 1903 für die Gleichberechtigung ein – 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland und das Gleichberechtigungsgesetz von 1958 sind wichtige Meilensteine, die erreicht wurden. „Für eine wirkliche Gleichberechtigung von Frau und Mann ist jedoch noch viel zu tun. Der KDFB wird sich weiterhin engagiert dafür einsetzen und seine Forderungen in die Politik einbringen“, so Flachsbarth. Darüber hinaus bleibt das geschwisterliche Miteinander von Frauen und Männern, Laien und Priestern in der Kirche ein großes Anliegen des Verbandes.

Ausdrücklich dankt Maria Flachsbarth der scheidenden Landesvorsitzenden und KDFB-Vizepräsidentin Elfriede Schießleder für ihr langjähriges Engagement und die konstruktive, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bundesverband. „Der Einsatz für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit wie z.B. dem Engagement für den 3. Rentenpunkt in der Mütterrente, ist ebenso wertzuschätzen wie die vielfältigen Beiträge zur Gestaltung des Ehrenamtes in Kirche und Gesellschaft“, würdigt die KDFBPräsidentin das Wirken von Elfriede Schießleder. Hervorzuheben sei, dass die bisherige Landesvorsitzende als Frau des Dialogs gelte und sich als versierte Theologin besonders für mehr Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche stark mache, so Flachsbarth.