Eishockey: Oberliga Süd-Teams ziehen an einem Strang

In einer gemeinsamen Pressemitteilung geben die Clubs der Eishockey-Oberliga Süd bekannt, dass man künftig an einem Strang zieht: Es geht um eine aus der Sicht der Vereine vernünftige Ligenstärke in der Saison 2016/17, für die sich sowohl der EVR als auch die anderen Teams der Liga einsetzen.

 

Die Pressemitteilung:

 

Es besteht die Gefahr, dass die Oberliga Süd in der kommenden Saison nur mit neun Vereinen dasteht. Die Gründe: Der EHC Klostersee hat sich aus der Oberliga zurückgezogen, und der DEL-Club Hamburg Freezers verschwindet von der Bildfläche. Es könnte sein, dass Bremerhaven in die DEL nachrückt und Regensburg oder Heilbronn in die DEL 2. Für die Oberliga eine höchst problematische Entwicklung. Die Vereine der Oberliga Süd wollen das nicht einfach so hinnehmen und haben sich jetzt organisiert. Bei einem Treffen von Vertretern aller Clubs am vergangenen Donnerstag wurde ein Sprecherausschuss gebildet. Stefan Endraß (EV Landshut), Peter Gast (EC Peiting) und Thomas Maban (Tölzer Löwen) bilden dieses Gremium, das künftig die Belange der Oberliga Süd-Teilnehmer gegenüber dem Deutschen Eishockey Bund (DEB) vertreten soll. „Es war ein super Treffen“, berichtet Maban. „Die Stimmung war sehr positiv. Wir haben alle Beschlüsse einstimmig gefasst. Die Liga zieht an einem Strang.“

Der erste Einsatz für den Sprecherausschuss steht in der kommenden Woche an: Dann ist ein Treffen mit Vertretern des DEB geplant. An der vom Deutschen Eishockey Bund in Ratingen einberufenen Ligentagung am Wochenende nahmen die Süd-Oberligisten nach einstimmigem Beschluss dagegen geschlossen nicht teil.

 

Pressemitteilung/MF