Eishockey: Eisbären verlieren erneut und stehen mit dem Rücken zur Wand

Die Eisbären Regensburg haben auch das zweite Playoff-Viertelfinalspiel gegen die Tilburg Trappers verloren. Nach 60 Minuten vor 3.462 Zuschauern in der Donauarena hieß es 2:4. Damit brauchen die Eisbären am Sonntag in Tilburg unbedingt einen Sieg, sonst ist die Saison vorzeitig beendet.

Bereits in der zweiten Minuten gingen die Gäste aus den Niederlanden durch Mitch Bruijsten in Führung. In der achten Minuten legten die Trappers in Überzahl dann nach. Bis dato waren die Eisbären nicht chancenlos, doch Tilburg nutzte die Chancen, die sich ihnen boten eiskalt aus. Mitte des ersten Drittels gelang den Eisbären dann der Anschlusstreffer. Nach einem gewonnenen Bully kam der Puck zu Tomas Gulda, der per Schlagschuss in den Winkel zum 1:2 traf. Das war dann auch der Stand nach den ersten 20 Minuten.

Das zweite Drittel war dann ausgeglichen, das Spiel lebte von der Spannung. Tore fielen dann erst wieder im Schlussdrittel – aus Sicht der Eisbären auf der falschen Seite. Danny Stempher nutzt einen erneute Regensburger Unsicherheit aus und schoss die Trappers zur 3:1-Führung (48.). Knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende ging Eisbären-Trainer Igor Pavlov volles Risiko, nahm Goalie Peter Holmgren zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Da sich Tilburg auch noch eine Strafe leistete, hatten die Eisbären doppelte Überzahl, die sie dann auch nutzten. 103 Sekunden vor Schluss stocherte Benjamin Kronawitter die Scheibe zum erneuten Anschlusstreffer über die Torlinie (59.). Die Eisbären wollten nun den Ausgleich, kassierten dann aber per Empty-Net-Goal den K.O. und damit auch die 2:4-Niederlage.