Eishockey: Eisbären schießen sich den Frust von der Seele

Die Eisbären Regensburg haben sich den Frust der vergangenen Wochen von der Seele geschossen und beim Tabellenletzten Höchstadt mit 11:5 gewonnen.

Die Partie gegen den Tabellenletzten Höchstadt Alligators begann aus Regensburger Sicht denkbar schlecht. Michal Mlynek schoss die Hausherren mit einem Doppelpack in der 7. und in der 11. Minute in Führung. Nur 36 Sekunden nach dem zweiten Treffer der Gastgeber war es dann aber Eisbären-Kapitän Peter Flache, der den Anschlusstreffer erzielen konnte. In der 11. Minute musste Regensburgs Torhüter Peter Holmgren ausgewechselt werden. Für ihn nun Raphael Fössinger im Kasten der Eisbären. In der 14. Minute musste dann allerdings auch Fössinger das erste Mal hinter sich greifen: Vojcak hatte für die Hausherren das 3:1 erzielt. Das war dann auch der Stand nach dem ersten Drittel.

Nach dem Pausentee kamen die Regensburger wie verwandelt aus der Kabine. Innerhalb von nur 2:46 Minuten gelangen den Eisbären fünf Tore. Fabian Herrmann (23., 25.), Nikola Gajovsky (24., 26.) sowie Nicolas Sauer (24.) drehten die Partie zugunsten der Mannschaft von Igor Pavlov. Damit war das Regensburger Schützenfest im zweiten Abschnitt aber noch nicht beendet. Tomas Schwamberger (34.), Lukas Mühlbauer (34.) sowie Peter Flache (37.) bauten die Führung weiter aus. Vitali Aab konnte in der 39. Minute nur Ergebniskosmetik betreiben. Mit 9:4 für die Eisbären ging es in den Schlussabschnitt.

Da war es dann Richard Divis mit zwei Powerplaytoren, der das 10:4 (47.) und das 11:4 (53.) erzielen konnte. Den Schlusspunkt setzte dann Felix Ribarik mit dem 5:11 aus Alligators Sicht.

Für die Eisbären geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den EV Füssen weiter.