Eisflächen: Wasserwacht rät zur Vorsicht

Die Wasserwacht im Freistaat informiert zu den in der kalten Jahreszeit oft verlockenden Eisflächen auf Seen oder fließenden Gewässern. Grundsätzlich rät die Wasserwacht-Bayern zur Vorsicht, denn erst wen eine Eisfläche eine durchgehende Dicke von mindestens 15 Zentimetern aufweißt, kann sie kleine Personengruppen tragen!

Doch kann laut Wasserwacht für kaum eine Eisfläche eine verlässliche Aussage getroffen werden, ob die Eisdicke überall gegeben ist.

Weiter bitten die Wasserretter:

„Bei unterirdischen Quellen, Strömungen oder im Bereich von Zu- und Abläufen kann das Eis nicht dick genug sein. Dunkle Flecken auf dem Eis können dies verraten, sind aber nicht immer vorhanden. Zudem hat die Schneedecke auf dem Eis eine isolierende Wirkung. So kann es sein, dass trotz der Kälte das Eis noch nicht dick genug ist.

Ein guter Tipp: Eisstockschützen vergewissern sich in der Regel wie tragfähig das Eis ist. Immerhin sind diese längere Zeit mit vielen Personen auf dem Eis.

Ansonsten bitten wir um Verständnis, dass die Wasserwacht-Bayern niemals eine Eisfläche als sicher einstufen wird. Allein aus Haftungsgründen ist dies obsolet. Zudem können wir aus obigen Gründen nie eine Aussage für ein Gewässer als Ganzes treffen.

Deshalb raten wir zu Umsicht und Vorsicht beim Betreten von Eisflächen.

Wichtigste Regel: Niemals alleine aufs Eis. Beim Einbruch ins Eis: Sofort über die Telefonnummer 112 Hilfe holen. Und nur mit mehreren Leuten einen Rettungsversuch starten.“

Video: Auch in unserem Regensburger Land haben wir uns schon mit den Gefahren auf dem Eis beschäftigt.

 

Pressemitteilung/MF