Eisbären holen Jason Pinizzotto nach Regensburg

Das Team von Neu-Trainer Peppi Heiß ist um einen Führungsspieler reicher. Den Verantwortlichen der Eisbären Regensburg gelang es, mit Jason Pinizzotto einen Top-Angreifer in die Oberliga Süd zu holen.
Der 37-jährige Deutsch-Kanadier soll in der Oberpfalz eine der Säulen im Angriff sein und bringt dafür nur die allerbesten Referenzen mit. Bisher war der Bruder von Red Bull München-Angreifer Steve Pinizzotto nur in den ersten beiden deutschen Profiligen aktiv und wagt sich somit auf ungewohntes Terrain. Zuletzt stürmte der Rechtsschütze für die Eispiraten Crimmitschau in der DEL2 und hatte dort – zumindest mit dem Team – kein leichtes Jahr und strebt für die kommende Spielzeit nach dem bestmöglichen Erfolg. Für die Sachsen erzielte der im kanadischen Mississauga geborene Angreifer in insgesamt 58 Einsätzen 35 Scorerpunkte (18 Treffer, 17 Vorlagen).
Seine Deutschland-Karriere begann Pinizzotto, der vier Jahre an der York University Eishockey und Studium in der Collegeliga CIS verband (102 Spiele – 50 Tore und 65 Assists = 115 Punkte), bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven in der DEL2. Von 2005 bis 2007 war der 1,89 m große und 90 kg schwere Jason Pinizzotto dort aktiv. Bei den Nordseestädtern erhielt er auch seinen deutschen Pass und machte sich somit für höhere Aufgaben interessant. Es folgten Engagements bei den DEG Metro Stars (2007/08) und den Hamburg Freezers (2008/09) in der DEL, ehe es zurück in die DEL2 ging. Dort lief der zweifache Familienvater noch vier Spielzeiten für die Schwenninger Wild Wings (2009 – 2013), für die Roten Teufel Bad Nauheim (2013/14) und die Bietigheim Steelers (2014-2016) auf. Mit Bietigheim gewann Pinizzotto 2015 die Meisterschaft in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.
„Mit Jason Pinizzotto ist es uns gelungen, einen absoluten Leader in unsere Reihen zu holen. Schnell war Peppi Heiß und mir klar, dass wir bei solch einer Chance zugreifen müssen. Die Gespräche mit Pinner, wie er in Eishockey-Kreisen gerufen wird, waren stets positiv und über mehrere Wochen. Er hatte auch Anfragen von Liga-Konkurrenten und hat sich am Ende für uns entschieden, was uns sehr erfreut. Wir freuen uns auf seine Ankunft aus Kanada im August“, so Eisbären-Geschäftsführer Stefan Liebergesell über den Transfer-Coup der Domstädter.

 

pm/ER