Ehefrau erdrosselt – Täter zu Gefängnisstrafe verurteilt

Heute ist vor dem Landgericht Regensburg der Prozess gegen einen 46-jährigen Deutsch-Albaner zu Ende gegangen.

Der 46-Jähriger muss 9 Jahre und 3 Monate hinter Gitter. Das Landgericht Regensburg hat ihn heute wegen Totschlags verurteilt.
Der Mann hatte letzten Sommer seine 37-jährige Frau während eines Streits im gemeinsamen Schlafzimmer mit einem roten Kleid am Hals gewürgt. Diese war daraufhin an einer „zentralen Lähmung“ verstorben. Zu Beginn des Prozesses hatte der 46-Jährige ein Teilgeständnis abgelegt.

Sowohl Verteidiger als auch Staatsanwalt hatten auf eine geringere Strafe plädiert, sie gingen von einem minderschweren Fall aus.
Einen minderschweren Fall sah das Gericht nicht in der Tat und hielt eine höhere Strafe als gerechtfertigt, so ein Gerichtssprecher gegenüber TVA.

Dem Angeklagten hat das Gericht zu Gute gehalten, dass er ein Geständnis abgelegt hat, nicht vorbestraft ist und die Tat bereut hat.

Gegen ihn sprach die qualvolle Todesart des Erstickens, dass es in der Ehe von Seiten des Angeklagten immer wieder tätliche Übergriffe auf die Ehefrau gab und vor allem die schlimmen psychischen Folgen für die beiden gemeinsamen Kinder.

 

DW