Dritte Röhre für Pfaffensteiner Tunnel? Ergebnis wird Mitte 2019 erwartet

Es ist ein tägliches Problem für Autofahrer in der Region. Der Stau auf der A93 vor dem Paffensteiner Tunnel. Morgens in Richtung München, abends in Richtung Weiden. Der Tunnel ist das Verkehrsnadelöhr im Raum Regensburg.

Auf Drängen des CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Aumer wurde die technische Untersuchung, die die Anlage von dritten Fahrstreifen in den beiden Tunnelröhren beziehungsweise die Machbarkeit einer zusätzlichen, dritten Tunnelröhre prüfen soll, nun endgültig in Auftrag gegeben wurde. Mit einem Ergebnis ist Mitte 2019 zu rechnen.

In den letzten Jahren wurden die beiden Tunnelröhren sicherheitstechnisch auf den aktuellen Stand gebracht. Der Zahn der Zeit nagt an dem Bauwerk. Eine bauliche Instandsetzung ist in den nächsten Jahren unumgänglich. Dies bedeutet mindestens zwei Jahre Bauzeit mit Sperrung jeweils einer Tunnelröhre. Für die Region Regensburg würde das den totalen Verkehrskollaps bedeuten, so Peter Aumer.

„Der einzige Ausweg ist eine dritte Tunnelröhre oder die Verbreiterung der bestehenden Tunnelröhren um jeweils einen weiteren Fahrstreifen“ ist sich Aumer sicher. „Damit könnte der Verkehr während der Bauzeit nahezu ungehindert fließen und nach Fertigstellung stünden sechs Fahrstreifen zur Verfügung.

 

PM