Donaustädte wollen enger zusammenarbeiten

Vor dem Hintergrund der Europäischen Donauraumstrategie, die im Jahr 2011 von der Europäischen Union auf den Weg gebracht wurde, gewinnt die Donau politisch und als verbindendes Element der europäischen Donauanliegerstaaten immer mehr an Bedeutung. Neben der Möglichkeit, Fördermittel durch das INTERREG-Programm für Projekte transnationaler Zusammenarbeit  zu erhalten, steht der Austausch auf regionaler und internationaler Ebene im Fokus.

Daher hat Oberbürgermeister Joachim Wolbergs gemeinsam mit seinem Amtskollegen Ivo Gönner aus Ulm die Bürgermeister der Donaustädte Ingolstadt, Passau, St. Pölten und Wien am Samstag, 25. Juli, zu einem Strategiegespräch nach Regensburg eingeladen. „Ich freue mich sehr, dass wir heute eine neue Ära der Zusammenarbeit einleiten konnten. Wir, die Vertreter der sechs Donaustädte Ulm, Ingolstadt, Regensburg, Passau, St. Pölten und Wien, haben verabredet, künftig noch enger zusammenzuarbeiten. Wir wollen städtische Themen, die uns bewegen, noch stärker gemeinsam voran bringen. Der untere Donauraum steht unmittelbar mit seinen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen mit uns in Verbindung und fordert unser Engagement.“

Auch in Regensburg möchte der Oberbürgermeister die Donau noch stärker im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger verankern und wird hierzu dem Stadtrat vorschlagen, eine eigene Koordinierungsstelle Donau ins Leben zu rufen. Die Donau verdient es laut Wolbergs, nicht nur als Hochwasserfaktor, sondern vielmehr als verbindendes Element eines kulturell sehr reichen europäischen Landschaftsraums verstanden zu werden.

Pressemitteilung/MF