Donaumarkt Regensburg: Brand mit erheblichem Sachschaden

Heute, am Sonntag den 09.07.2017 gegen 01:00 Uhr, kam es auf einer Baustelle am Donaumarkt zu einem Brand mit erheblichen Sachschaden. Um 0:54 Uhr erreichte der erste von zahlreichen Notrufen die Integrierte Leitstelle Regensburg. Stets wurde von einer starken Rauchentwicklung am Donaumarkt in Regensburg berichtet.

Bereits nach wenigen Minuten konnte sich der Führungsdienst der Feuerwehr selbst einen ersten Eindruck vor Ort verschaffen: Aus einem großen Gebäudekomplex, gleich neben dem Museum der Bayerischen Geschichte, der sich ebenfalls in der Bauphase befindet, drangen starke, schwarze Rauchschwaden.

Aufgrund der umlaufenden Baustelle musste zunächst eine geeignete Anfahrt für die anrückenden Kräfte erkundet werden. Über einen Zugang auf der Nordseite konnten dann die ersten Trupps der Berufsfeuerwehr ihren Löschangriff starten. Durch die ungewöhnlich heftige Rauchentwicklung wurde den vorgehenden Atemschutzgeräteträgern die Orientierung im Gebäude stark erschwert. Es dauert einige Zeit bis der Brandherd aufgefunden und effektiv bekämpft werden konnte. Einige Gasflaschen waren durch die Hitzebeaufschlagung des Brandes heiß geworden und mussten gekühlt werden, bevor man sie ins Freie bringen konnte.

In der Zwischenzeit evakuierte die Polizei ein Nachbargebäude, um die Anwohner vor den abziehenden Rauchschwaden zu schützen. Sechs Atemschutztrupps, ausgerüstet mit vier Löschrohren, waren nötig um das Gebäude vollständig zu erkunden und anschließend zu belüften. Unterstützt durch die Löschzüge der Altstadt und Weichs wurden die aufwendigen Belüftungsmaßnahmen durchgeführt.

Um die Alarmsicherheit für das Stadtgebiet zu gewährleisten, besetzten die Freiwilligen Feuerwehren aus Grass und Harting die Hauptfeuerwache an der Greflingerstraße. Gegen 02:50 Uhr meldete die Einsatzleitung „Brand unter Kontrolle“ und gewährte der Polizei die ersten Einblicke in die Brandstelle. Diese wird in den nächsten Stunden die Ermittlung der, bisher unbekannten, Brandursache weiterführen.

Es ist zu befürchten dass es aufgrund der starken Rauchentwicklung zu einem erheblichen Gebäudeschäden gekommen ist. Auch wenn sich der Neubau noch in der Bauphase befindet, werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sein. An dem Einsatz waren rund 60 Feuerwehrdienstleistende beteiligt.

PM / NS