Die Zukunft: 3D-Drucker bauen (fast) alles nach

Es hört sich wie eine Utopie aus einer Science-Fiction Serie an: Ein kleiner Roboter, der aus Plastik und anderen Materialien alles bauen kann, was man ihm aufträgt.

Das ist aber mittlerweile Realität: „3D-Drucker“ machen es möglich. Sie werden sogar in der Region hergestellt: Der Parsberger Unternehmer Carl Fruth hat sich auf die Drucker spezialisiert. Wenn es nach ihm geht, hat in drei bis acht Jahren jeder zweite Haushalt einen Drucker, der zum Beispiel Ersatzteile für Möbel herstellen kann.

Im Prinzip funktioniert ein 3D-Drucker wie eine übergroße, automatische Tube Leim, nur viel genauer. Das „Baumaterial“ (Hauptsächlich Plastik, mittlerweile aber auch Metalle) wandert in fester Form oder als Pulver in das Gerät, dort wird es mittels Laser geschmolzen und dann per Roboter-Druckkopf verteilt. Wo genau das Material genau hinkommt, steuert ein Computer. Deshalb kann so ein 3D Druck auch ziemlich genaue Abbilder von Entwürfen herstellen- und genau dafür wurden die Geräte bisher auch eingesetzt. Mittlerweile geht man aber dazu über, nicht nur Prototypen herzustellen. 3D Drucker kommen zum Beispiel auch bei der Herstellung von Zahnersatz zum Einsatz.

Wo die Reise hingeht, weiß wie bei vielen „Science Fiction“- Themen noch niemand, in Zukunft werden wir aber wohl mehr Dinge in unserem Leben von 3D Druckern herstellen lassen.

20.09.2013/MF/CB