Demonstrationen in Regensburg verlaufen friedlich

Heute Mittag fanden in Regensburg zwei Demonstrationen bezüglich der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten statt. Da im Vorfeld bekannt wurde, dass sich möglicherweise rivalisierende Gruppen an den Demonstrationen beteiligen könnten, traf die mit der Betreuung des Versammlungsgeschehens beauftragte Polizeiinspektion Regensburg Süd, die notwendigen Vorbereitungen. Mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei und Beamtinnen und Beamten verschiedener Dienststellen aus der Oberpfalz galt es, die sichere Durchführung der Versammlungen zu gewährleisten. Angemeldet waren zum einen ab 12:00 Uhr ein Demonstrationszug vom Hauptbahnhof ausgehend zum Domplatz und wieder zum Ausgangspunkt zurück, sowie zeitlich überschneidend eine stationäre Versammlung mit rund 50 Teilnehmern im Bereich Königstraße. Während des Aufzuges an dem rund 300 Personen teilnahmen, kam es, abgesehen von kurzen verbalen Provokationen zwischen den Teilnehmern der beiden Demonstrationslager, zu keinen erwähnenswerten Störungen. Dies sei vor allem  der kooperativen Einstellung aller Teilnehmer und den Zielen beider Veranstaltungen, für Frieden zu demonstrieren, zuzurechnen, so die Regensburger Polizei. Gegen 14:45 Uhr endete der Versammlungsaufzug am Vorplatz der Bahnhofes mit einer Schlusskundgebung an der noch ca. 250 Personen teilnahmen. Zu dieser Zeit löste sich auch die Demonstration in der Königsstraße auf. Als besonders bemerkenswert sei laut Polizei zu erwähnen, dass nach Beendigung der Versammlung zu beobachten war, wie sich einzelne Teilnehmer bei den eingesetzten Beamtinnen und Beamten für die gute und erfolgreiche Betreuung des Aufzuges bedankten.