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Corona-Umfrage: 89 Prozent der Bayern vermissen persönliche Treffen

Die Corona-Beschränkungen machen besonders den Bayern schwer zu schaffen. Das ergab eine Forsa-Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Fast 90 Prozent der Befragten vermissen durch die aktuelle Situation persönliche Treffen mit Verwandten oder Freunden. 

„Bayern leidet an Vereinsamung durch Corona“, so Christian Bredl, Chef der TK in Bayern. Bei Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) gaben 89 Prozent der bayerischen Befragten an, dass sie persönliche Treffen mit Verwandten und Freunden vermissen. Das sind deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt.

Bundesweit gaben nur 80 Prozent der Befragten an, die sozialen Kontakte zu vermissen. Bredl: „Vor allem in kleineren Gemeinden unter 20.000 Einwohnern und in Großstädten über 500.000 Einwohnern wird laut Studie der persönliche Kontakt vermisst.“

Durch die Reduzierung persönlicher Kontakte auf das unbedingt notwendige Maß, können Übertragungen des Corona-Virus auf andere Personen vermieden werden. Christian Bredl: „Dass so viele unter Kontakteinschränkungen leiden, sie aber trotzdem überwiegend beachten, zeigt, dass viele Bayern das Beste aus der Situation machen.“

 

In der Zeit vom 13.-26. Mai 2020 hat Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse für die Umfrage „Corona 2020“ in allen Bundesländern 1000 deutschsprachige Personen ab 18 Jahre befragt.

 

Pressemitteilung TK Bayern