Corona-Krise in Bayern: Telekommunikationsnetze trotz intensiverer Nutzung stabil

Home-Office, digitaler Unterricht etc. Die Corona-Krise fordert auch das Telekommunikationsnetz in Bayern. Gerade in einer solchen Situation ist es wichtig, ein stabiles Netz zu haben. Und das ist in Bayern sehr stabil.

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert lobt die Zuverlässigkeit der deutschen Telekommunikationsnetze in der Coronakrise: „Durch Home-Office, digitalen Unterricht und häusliche Quarantäne ist der Datenverbrauch angestiegen. Die Betreiber haben darauf kurzfristig reagiert und garantieren weiter einen stabilen Netzbetrieb. Sowohl das Mobilfunk- als auch das Breitbandnetz haben den Corona-Stresstest bestanden.“

Seit Beginn der Coronakrise gibt es einen regelmäßigen Austausch des bayerischen Wirtschaftsministeriums mit den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur. Man habe daher die aktuellen Entwicklungen immer im Blick und könne kurzfristig reagieren, so Weigert.

Dennoch gibt es Verbesserungspotenzial. Weigert drängt beim Bund auf mehr Geschwindigkeit in Sachen Digitalisierung: „Die Krise zeigt nicht nur die Systemrelevanz leistungsfähiger Telekommunikationsnetze, sondern auch den Stellenwert der Digitalisierung für unsere moderne Arbeits- und Lebenswelt. Deshalb setzen wir unsere Digitalisierungsoffensive in Bayern mit Hochdruck fort. Vom Bund erwarte ich das gleiche Signal. Das reformierte Telekommunikationsgesetz, die Änderungen im Bauplanungsrecht und die angekündigten Förderprogramme müssen jetzt schnell kommen.“

 

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie