Corona-Krise in Bayern: Hoffnung für Schausteller und Marktkaufleute?

Schausteller und Marktkaufleute sollen bald wieder die Möglichkeit bekommen, auf Märkten ihre Fahrgeschäfte und Stände aufbauen zu können. Es soll auch Ersatzveranstaltungen geben. In Bayerischen Städten wie München oder Nürnberg ist bereits ein solches Konzept umgesetzt worden.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sprach dem Schaustellergewerbe heute bei einer Kundgebung auf dem Münchner Odeonsplatz Mut zu: „Sie sind systemrelevant, weil Sie uns Lebensfreude vermitteln. Wir müssen dafür sorgen, dass Sie bald wieder Ihren Geschäften nachgehen können.“

Wie der Staatsminister betonte, laufen bereits intensive Planungen, wie Märkte und Ersatzveranstaltungen wieder öffnen können: „Das wird etwas anders aussehen als gewohnt, ohne enge Bier- oder Weinzelte, und natürlich mit Abstand.“

Der Wirtschaftsminister lobte Städte wie München, Rosenheim und Nürnberg, die das Konzept der dezentralen Veranstaltungen schnell umgesetzt haben: „So können die Schausteller und Marktkaufleute wieder Umsatz generieren.“

 

dpa/MB