Corona in Ostbayern: Die aktuellen Inzidenz-Werte

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der Fallzahlen von Coronavirusinfektionen in Ostbayern. Entscheidend für bestimmte Maßnahmen und das Ausmaß an Infektionen ist der sogenannte 7-Tage-Inzidenz-Wert. Die 7-Tage-Inzidenz beschreibt, wie viele Menschen sich (berechnet auf 100.000 Einwohner) innerhalb der letzten sieben Tage mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Anmerkung: Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu geringfügigen Unterschieden zwischen den Zahlen des RKI und denen des LGL kommen. Auch Übermittlungsprobleme können zu einer vorübergehenden Abweichung der aktuell veröffentlichen Zahlen führen. In der Regel werden Vormittags die Zahlen des RKI angeführt, am Nachmittag können Ergänzungen folgen, wenn die Zahlen des LGL veröffentlicht werden.

 

Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der aufgeführten Daten! Die aktuellen Zahlen finden Sie im Web-Angebot des RKI und des LGL

 

22. April: Der Stand in Ostbayern

  • Stadt Regensburg: 240,4 - Tag 6 über 200 (Vortag: 251,5)
  • Landkreis Regensburg: 206,6 - Tag 2 über 200 (Vortag: 216,4)
  • Landkreis Cham: 218,0 (Vortag: 233,6)
  • Landkreis Kelheim: 231,6 - Tag 10 über 200 (Vortag: 247,9)

(Stand 22. April 2021, Quelle: RKI)

Bezüglich der neuen regionalisierten Regelungen werden die Inzidenzzahlen des RKI betrachtet. Ist eine Inzidenz 3 Tage in Folge über oder unter einem Grenzwert (35, 50, 100, 200), werden neue Regelungen ab dem zweiten Tag nach der dreimaligen Über- oder Unterschreitung in Kraft treten. Alle Informationen finden Sie in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Priorisierung von Astrazeneca aufgehoben: Corona in Bayern vom 22. April
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Weitere Zahlen aus der Oberpfalz und aus Niederbayern

Oberpfalz

  • Landkreis Tirschenreuth: 75,0
  • Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab: 127,1
  • Stadt Weiden i. d. Oberpfalz: 142,7
  • Landkreis Amberg-Sulzbach: 132,0
  • Stadt Amberg: 220,3
  • Landkreis Schwandorf: 126,5
  • Landkreis Neumarkt i. d. Oberpfalz: 145,6 RKI / 199,2 LGL

Niederbayern

  • Landkreis Straubing-Bogen: 205,7
  • Stadt Straubing: 213,4
  • Landkreis Regen: 214,4 RKI / 215,7 LGL
  • Landkreis Deggendorf: 213,4
  • Landkreis Freyung-Grafenau: 246,3 RKI / 247,6 LGL
  • Landkreis Passau: 163,0
  • Stadt Passau: 117,4
  • Landkreis Rottal-Inn: 274,1
  • Landkreis Dingolfing-Landau: 286,5
  • Landkreis Landshut: 277,1
  • Stadt Landshut: 258,8

(Stand 22. April 2021, Quelle: RKI/LGL)

Aktuelle Regelungen der einzelnen Städte und Landkreise in Ostbayern

Stadt Regensburg

Die Stadt Regensburg  hat an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Inzidenzwert von 200 überschritten. Die strengeren Corona-Regeln treten ab Mittwoch, 21. April, in Kraft. Die Änderung der Regeln betrifft nur den Einzelhandel: Hier ist nur noch Click&Collect erlaubt, also die Abholung vorbestellter Ware im Geschäft.

Weitere Informationen und die dazugehörige Bekanntmachung unter https://www.regensburg.de/aktuelles/coronavirus/corona-regelungen

  • An Schulen findet mit Ausnahme der Abschlussklassen Distanzunterricht statt. Für folgende Klassen findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand statt: 
    • die Abschlussklassen der weiterführenden und beruflichen Schulen sowie der Staatsinstitute zur Ausbildung von Fach- und Förderlehrern
    • die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen sowie der entsprechenden Stufe der Abendgymnasien und Kollegs
    • die Jahrgangsstufe 4 der Grundschulen bzw. der Grundschulstufe der Förderzentren, die nach den Lehrplänen der allgemeinen Schulen unterrichten 
  • In Kinderbetreuungseinrichtungen und in Kindertagespflegestellen wird wieder auf Notbetreuung umgestellt

 

Landkreis Kelheim

Der Landkreis Kelheim hat am 14.04. die 7-Tage-Inzidenz von 200 den dritten Tag in Folge überschritten. Ab Freitag, den 16.04.21 gelten die Regelungen der Inzidenzphase über 200. 

  • An allen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Meter findet statt für die Schülerinnen und Schüler
    • der Abschlussklassen aller Schularten,
    • der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und der Fachoberschulen sowie die entsprechende Stufe der Abendgymnasien und Kollegs,
    • der Jahrgangsstufe 4.
  • Die Kitas können lediglich in der Notbetreuung öffnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Landkreises Kelheim

 

Landkreis Regensburg

Der Landkreis Regensburg hat am 21.03. die 7-Tage-Inzidenz von 100 den dritten Tag in Folge überschritten. Seit 23.03. gelten im Landkreis Regensburg strengere Corona-Regeln. 

  • Im Landkreis Regensburg findet an allen Schularten und Jahrgangsstufen Distanzunterricht statt. Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m findet statt für die Schülerinnen und Schüler
    • der Abschlussklassen aller Schularten,
    • der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und der Fachoberschulen sowie die entsprechende Stufe der Abendgymnasien und Kollegs,
    • der Jahrgangsstufe 4.
  • Die Kitas im Landkreis Regensburg können lediglich in der Notbetreuung öffnen.

Eine Übersicht der neuen Regelungen finden Sie hier. 

 

Landkreis Cham

Der Landkreis Cham liegt seit Beginn der regionalen Inzidenz-Regelungen über dem Grenzwert von 100. Deshalb gelten hier von Beginn an die strengeren Corona-Regeln. 

  • In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt.
  • An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.
  • Notbetreuung ist eingerichtet
  • Die Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie sich mindestens zweimal wöchentlich einem Test (PCR-Test, an Grundschulen auch als Gurgeltest, oder POC-Antigentest) in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unterziehen.

 

 

Aktuelle Videos zur Corona-Pandemie

 

Das LGL zum Thema Meldedatum

"Die 7-Tage-Inzidenz bildet die Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner ab. Zur Berechnung wird der Datenstand von 08:00 Uhr des Aktualisierungstages verwendet. Bei den Fällen der letzten sieben Tage handelt es sich um die aufsummierten Fälle mit Meldedatum der letzten sieben Tage sowie Fallmeldungen, die mit Meldedatum des Aktualisierungstages bis 08:00 Uhr eingegangen sind. Das Meldedatum entspricht dem Datum, an dem das Gesundheitsamt vor Ort Kenntnis von einem positiven Laborbefund erhalten hat. Dieses Meldedatum entspricht nicht immer dem Datum, an dem das LGL einen Fall erstmals berichtet. Daher kann die 7-Tage-Inzidenz nicht über die Aufsummierung der jeweils neu berichteten Fälle der vergangenen Tage berechnet werden. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich Fallzahlen rückwirkend ändern können (z. B. durch Qualitätskontrollen oder Nachmeldungen). Die Bevölkerungsdaten zur Berechnung der 7-Tagesinzidenz finden sich auf der Website des Statistischen Bundesamtes mit Datenstand 31.12.2019.

Das Meldedatum entspricht dem Datum, an dem das Gesundheitsamt vor Ort Kenntnis von einem positiven Laborbefund erhalten hat. Die Meldung an das LGL erfolgt in der aktuell sehr dynamischen Situation nicht immer am gleichen Tag, d. h. es kann teilweise zu einer gewissen Verzögerung kommen. Dass einige Fälle mit etwas Verzögerung im Gesundheitsamt elektronisch erfasst werden, liegt auch daran, dass die Gesundheitsämter zunächst Ermittlungen zu den einzelnen Fällen und deren Kontaktpersonen durchführen und prioritär Infektionsschutzmaßnahmen ergreifen müssen, was die Ressourcen der Gesundheitsämter bereits stark in Anspruch nimmt. Die hier gezeigten Fallzahlen können sich daher auch rückwirkend für die einzelnen Meldetage noch erhöhen. Um hier ein realistischeres Bild des aktuellen Geschehens zu ermöglichen, wird in wissenschaftlicher Kooperation mit der LMU München ein sog. Nowcasting der Bayerischen Meldezahlen ergänzend durchgeführt."