Corona in Bayern: 78 Mio. Euro Sonderbudget für Laptops und Tablets

In der Corona-Krise ist das Lernen von zuhause unverzichtbar geworden. Doch nicht alle SchülerInnen sind technisch gut ausgestattet. Mit einem Sonderbudget von rund 78 Millionen Euro aus Bundesmitteln will der Freistaat Bayern die Versorgung von Schülern mit Laptops und Tablets für den digitalen Unterricht verbessern.

«Alle Schülerinnen und Schüler sollen beim «Lernen zuhause» in der Coronakrise gute Bedingungen vorfinden», sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch in München. Mit dem Geld könnten die Schulen ihren Bestand an vorhandenen Leihgeräten deutlich ausbauen und diese dann je nach Bedarf an Kinder und Jugendliche verteilen. Diese Hilfe für Familien solle schnell und unbürokratisch möglich sein, ohne eine formelle Prüfung der Bedürftigkeit.

Seit den Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie sind die Schüler zu Hause auf Computer, Laptops oder Tablets angewiesen. Der Unterricht erfolgt seitdem vielfach auf digitalem Wege. Das wird auch die nächsten Wochen so bleiben, da sich der Unterricht in der Schule und das Lernen Zuhause bis zu den Sommerferien abwechseln werden.

Das Geld ist laut Kultusministerium Teil des 500 Millionen Euro schweren Ausstattungsprogramms des Bundes. Die Summe bekommen die Schulen nach Auskunft des Ministeriums zusätzlich zu dem Geld, das sie ohnehin vom Bund erhalten.

 

dpa