© (CC BY-SA 3.0) von Harald Bischoff

Christbaumentsorgung in Regensburg und der Region

Rund 4 Millionen Christbäume werden jährlich in Bayern aufgestellt und kunst- und mühevoll geschmückt. Doch kaum ist die besinnliche Stimmung vorbei und der eigene Baum lässt seine ersten Nadeln fallen, stellt sich für viele die Frage, wohin mit dem Christbaum. Dieser sollte aber, nachdem er als Schmuckstück ausgedient hat, nicht unbedingt zu einem nutzlosen Wegwerfobjekt verkommen.

 

Chistbaum-Sammelaktion Regensburg

Die Stadt Regensburg führt am Dienstag, 10. Januar 2017, auf dem Haidplatz wieder eine Christbaum-Sammelaktion durch. Von 13 bis 19 Uhr können Christbäume bei einem Entsorgungsfahrzeug abgegeben werden.

Dieser Service richtet sich vor allem an die Innenstadt-Bewohner, im übrigen Stadtgebiet sind Christbäume zu den üblichen Grünabfallsammelstellen zu bringen. Eine Liste der Grünabfallsammelstellen ist unter www.regensburg.de/leben/umwelt/abfall-u-recycling/gruenabfallsammelstellen/43366 zu finden.

Die Christbäume werden im Kompostwerk weiter verarbeitet. Daher müssen Christbaumschmuck und Lametta vor der Entsorgung des Christbaumes entfernt werden.

 

Kelheim: Christbäume und Kerzenreste wiederverwerten

Als eine Möglichkeit zur Wiederverwertung könnten z.B. die Zweige noch im eigenen Garten zum Abdecken von Beeten und Pflanzen weiterverwendet werden, um sie vor Frost zu schützen und der Stamm eignet sich nach ausreichender Trocknung sehr gut als Brennmaterial. Eine weitere Möglichkeit ist, den Baum vollständig zu häckseln und dann zu kompostieren, oder zum Mulchen zu verwenden. Die Nadeln zersetzen sich relativ schwer und tragen dadurch zur Lockerung von Kompost und Boden bei.

 

Damit der Kompost – egal ob im eigenen Garten oder in der Kompostieranlage– nicht mit Schadstoffen belastet wird, muss der Baum auf jeden Fall vorher in den Urzustand gebracht werden, d.h. er muss vollständig abgeschmückt werden. Insbesondere nicht kompostierbarer Schmuck wie Haken, Lametta oder Engelshaar ist vollständig zu entfernen. Zweige und Stämme, die mit Dekorationssprays besprüht sind, sind ebenfalls nicht für die Kompostierung geeignet und müssen über die Restmülltonne entsorgt werden.

Falls die Möglichkeit der Verwertung nicht besteht, darf der Christbaum auf keinen Fall dorthin gebracht werden wo er ursprünglich herkommt, nämlich in den Wald, denn dabei handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Zu den jeweiligen Öffnungszeiten können Sie aber den Christbaum kostenlos bei jedem Wertstoffhof und Wertstoffzentrum oder gegen Gebühr direkt bei den Kompostieranlagen der Firmen Blümel in Thronhofen oder Högl in Dietrichsdorf abgegeben.

Auch Kerzenreste haben noch nicht ausgedient, sondern können wiederverwertet werden. Auch hierfür stehen in allen Wertstoffhöfen und Wertstoffzentren Sammelcontainer bereit.

© Landratsamt Kelheim

 

 

 

PM/MB