Cham: Zeugen nach Wohnhausbrand in der Innenstadt gesucht

Wie bereits am 20. Juli 2018 berichtet, wurde in einem Wohnhaus in Cham ein Brand festgestellt. Am gleichen Tag gegen 16:20 Uhr kam es in der Propsteistraße zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Fachermittler und Gutachter ist eine Brandstiftung die Ursache des Feuers. Die Kriminalpolizei erhofft sich Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach detaillierter Untersuchung des Brandortes durch die Fachermittler der Kriminalpolizei Regensburg und Gutachtern, ist die Ursache für das Feuer nicht auf technische Ursachen zurückzuführen. Dagegen haben sich Anzeichen für eine Brandlegung ergeben.

Die Höhe des gesamten Sachschadens wird nach jetzigem Kenntnisstand auf 100.000 bis 150.000 Euro geschätzt.

Insbesondere weil der Brand an einem Nachmittag ausgebrochen ist bzw. festgestellt wurde, erhoffen sich die Ermittler der Kriminalpolizei Regensburg Hinweise. Wer hat im fraglichen Zeitraum Feststellungen gemacht, die mit der Tat in Zusammenhang stehen können? Wer kann sonst Angaben zu dem Brandgeschehen machen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Rufnummer 0941/506-2888 entgegen genommen.

Pressemitteilung vom 20.07.2018:

Beim Brand eines Wohnhauses in der Innenstadt von Cham wurden zwei Personen verletzt. Das Gebäude ist nach dem Feuer einsturzgefährdet.

Am Freitag, 20. Juli 2018, gegen 16.15 Uhr, kam es aus bisher ungeklärter Ursache in einem älteren, derzeit unbewohnten Reihenhaus zu einem Brand. Anwohner hatten von einer Explosion mit nachfolgendem Feuer und starker Rauchentwicklung berichtet. Dabei brannte die Dachgeschosswohnung des in der Propsteistraße gelegenen Hauses komplett aus. Der Sachschaden an dem dreistöckigen Gebäude beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 300.000 Euro. Das Gebäude ist einsturzgefährdet und kann derzeit nicht betreten werden.

Durch die Feuerwehr waren die angrenzenden Reihenhäuser evakuiert worden. Sechs Personen wurden aus den Häusern gebracht, zwei Männer im Alter von 76 und 34 Jahren erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten vor Ort ambulant behandelt werden.

Neben dem Rettungsdienst waren ca. 200 Feuerwehr-Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung sowie zu Absperr- und Verkehrslenkungsmaßnahmen eingesetzt. Unterstützung leistete hierzu auch das THW.

Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Regensburg geführt.

PM/MF