Challenge Regensburg: Polizei zieht Bilanz

Das Polizeipräsidium Oberpfalz zieht nach dem Polizeieinsatzes im Rahmen des Challenge Regensburg Bilanz: Insgesamt zeigt man sich sehr zufrieden. Die über viele Stunden andauernde Großveranstaltung ging laut Pressemitteilung auch dank des Engagements einer Vielzahl von Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehren, Rettungsdiensten und Ordnern des Veranstalters reibungslos über die Bühne. 

Neben der „Challenge Regensburg“, einem Triathlon über die Langdistanz, fand auch der „MZ-Einsteiger-Triathlon“ statt, der über Teilbereiche seines größeren Pendants führte. Der Zielbereich beider Rennen befand sich am Domplatz.

Bereits in den frühen Morgenstunden hatten sich etwa 3000 Zuschauer am Startpunkt des Rennens, dem Guggenberger See, eingefunden. Auch entlang der Rad- und Laufstrecke verfolgten an mehreren Plätzen gut 1500 Zuschauer das Spektakel. Im Zielbereich am Domplatz hielten sich zu Spitzenzeiten gut 3000 Zuschauer auf.

Der Fokus der polizeilichen Maßnahmen lag auf der Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmer und der Zuschauer. Die Rennstrecken wurden durch die Polizei ab ca. 06:45 Uhr abgesperrt. Hierbei unterstützten dankenswerterweise hunderte Feuerwehrleute die polizeilichen Absperrmaßnahmen. Auf Grund der weiträumigen Verkehrssperren kam es im Landkreis Regensburg und im Stadtgebiet Regensburg zu vereinzelten Beeinträchtigungen für den Individualverkehr. Diese fielen jedoch wesentlich geringer als noch im Vorjahr aus, da in enger Abstimmung zwischen Veranstalter, Genehmigungsbehörden und Polizei dieses Jahr die Radstrecke in einen anderen Bereich verlegt wurde. Entlang des gesperrten Streckenverlaufs musste lediglich ein falsch geparktes Fahrzeug abgeschleppt werden.

Auf der gesperrten Radstrecke wurden der Polizei drei Unfälle bekannt. Gegen 09:00 Uhr kollidierten im Bereich Illkofen zwei am Rennen teilnehmende Radfahrer, wobei es jedoch zu keinen Verletzungen kam. Gegen 09:45 Uhr stürzte eine 36-jährige Frau in Pfatter alleinbeteiligt mit ihrem Begleit-Motorrad. Sie verletzte sich hierbei leicht. Gegen 10:00 Uhr stürzte ein Rennteilnehmer mit seinem Fahrrad alleinbeteilig im Bereich Eltheim und zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Eine ihm nachfolgende Rennteilnehmerin konnte nicht mehr ausweichen und stürzte deshalb über ihn. Die Radfahrerin wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht.

Im öffentlichen (nicht gesperrten) Verkehrsbereich ereignete sich lediglich ein Verkehrsunfall mit geringem  Sachschaden. Ein 81-jähriger Verkehrsteilnehmer wollte gegen 14:00 Uhr im Bereich Mintraching an einer Absperrung wenden und stieß hierbei gegen das Standbein eines Faltdreieckes, wodurch dieses verbogen wurde und ein Sachschaden von ca. 150 Euro entstand.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz wurde bei dem Polizeieinsatz von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie Kradfahrern der Polizeipräsidien Mittelfranken und München tatkräftig unterstützt. Insgesamt waren ca. 270 Polizeibeamtinnen und –beamte eingesetzt. Die Koordinierung und Steuerung des Einsatzes oblag dem Führungsstab des Polizeipräsidiums Oberpfalz.

Die Polizei bedankt sich insbesondere auch bei den Anwohnern entlang der Wettkampfstrecken und den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die erforderlichen Einschränkungen.

PM/MF