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Burglengenfeld: Neue Farbe für Sebastianskirche

In Burglengenfeld erhält die Sebastians-Kirche einen neuen Anstrich. Doch nicht nur das, auch der Putz soll ausgebessert werden, zudem werden die Schallbretter des Glockengehäuses erneuert. In einer Pressemeldung bezeichnet die Stadt Burglend den Farbton des Kirchturms als „Ocker-Altrosa“.

Die Sebastians-Kirche wurde 1713/1714 zu Ehren der Heiligen Sebastian, Rochus, Rosalia und Barbara nach der letzten großen Pestepidemie in der Oberpfalz errichtet. Allerdings steht sie nicht mehr am damals ausgewählten Platz in der Vorstadt: 1899 wurde der ursprüngliche Kirchenbau abgetragen, um Platz für den damals anstehenden Bau des Bahnhofs zu schaffen. Rund 60 Meter entfernt wurde die Kirche in etwa gleicher Größe und Form an ihrem heutigem Standort neu aufgebaut. 1993 wurde die Kirche im Auftrag der Stadt umfassend saniert, samt Gestaltung des Vorplatzes mit einem Brunnen von Günter Mauermann.

Jetzt war es an der Zeit für einen neuen Anstrich und Ausbesserungsarbeiten. Wie Stadtbaumeister Franz Haneder erklärte, wurde die Wahl des Farbtons abgesprochen mit Martin Kammerer, Vorsitzender der „Freunde und Gönner der Sebastianskirche“. Farbe und Gerüst wurden bestellt über den ortsansässigen Malerbertrieb Jürgen Wullinger. Voraussichtlich im kommenden Jahr wird auch der Innenraum neu gestrichen.

Was viele nicht wissen: Der Stadt Burglengenfeld gehören fast 20 Kirchen, Kapellen, Grotten und Marterl. Das sind außer der Sebastianskirche: Kapelle St. Anna am Friedhof Burglengenfeld, Kirche St. Peter und Paul in Pilsheim, Kapelle Mossendorf, Maria-Trost-Kapelle, Brunnbergkapelle, Marterl an der Holzheimer Straße, Marterl an der Goethestraße, Geiselchristus an der Goethestraße, Ölbergkapelle am Kreuzberg, Madonnamarterl am Kreuzberg, Madonnagrotte am Kreuzberg, Christuskreuzgrotte am Kreuzberg, der Kreuzweg am Kreuzberg mit 14 Stationen, die Kapelle Eichlhof und die Kapelle beim Wehrturm an der Kellergasse. Die Stadt Burglengenfeld hat diese Bauwerke in den vergangenen Jahren Zug um Zug instandgesetzt.

Pressemitteilung/MF