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Brotlaib und Baguette als Versteck

Für besonders schlau hielten sich zwei junge Schmuggler, als sie vor einigen Tagen mit dem Fernreisezug Prag – München aus Tschechien einreisten. Während der Überprüfung durch Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg wurde die Frage nach mitgebrachten Drogen und verbotenen Gegenständen verneint.

Die zwei Männer hatten allerdings nicht mit der Erfahrung und Hartnäckigkeit der Further Zöllner gerechnet. Zunächst fanden die Beamten in der Reisetasche des einen Mannes einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sowie 58 Stück Feuerwerkskörper ohne die erforderlichen Prüf-kennzeichen. Bei der weiteren Kontrolle des mitgeführten Reisegepäcks entdeckten die Zöll-ner in einer Plastiktüte ein Stück Baguette sowie einen angeschnittenen Brotlaib.

In dem ausgehöhlten Baguettestück, das mit Brotkrümeln verschlossen war, befand sich ein Springmesser mit einer Klinge von neun Zentimetern. In dem angeschnittenen Brotlaib, der ebenfalls mit Brotresten verschlossen war, waren neun Schlagringe sowie ein Laserpointer versteckt.

Gegen die beiden Schmuggler leiteten die Zollbeamten Verfahren wegen des Verdachtes von Verstößen gegen das Waffen – und Sprengstoffgesetz ein. Das beschlagnahmte Schmuggelgut wurde durch die Beamten sichergestellt. „Auf jede mögliche und unmögliche Art und Weise wird immer wieder versucht, verbotene Gegenstände einzuschmuggeln. Der Ideenreichtum ist unermesslich“, so Alois Schwägerl, stellvertretender Leiter der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald.

 

pm