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Brand bei Waldmünchen: Feuer greift von Schuppen auf Wohnhaus über

Am Freitagnachmittag gegen 14 Uhr wurden die Feuerwehren Waldmünchen, Höll, Hocha, Geigant, Treffelstein und Tiefenbach alarmiert. Der Grund: ein brennender Schuppen nach Perlhütte. Darin waren Holz und ein Anhänger gelagert. Zum Löschen musste das Dach geöffnet werden, insgesamt waren 25 Atemschutztrupps mit je zwei Feuerwehren im Einsatz. Die beiden Bewohner wurden bei eigenen Lösch-Versuchen leichtverletzt.

Hier auch ein kurzes Video der Kreisbrandinspektion Cham

Hier die Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion Cham

Um 13:51 Uhr alarmierte die Leitstelle Regensburg die Feuerwehren Waldmünchen, Höll, Hocha, Geigant, Treffelstein und Tiefenbach, sowie die Führungskräfte der Kreisbrandinspektion Cham zu einem Brand eines Schuppens nach Perlhütte gemäß Alarmstichwort B3. Der Schuppen, in dem Holz und ein Anhänger gelagert waren, stand innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte griff das Feuer bereits auf das Dach des angrenzenden Wohnhauses über. Umgehend ließ Kreisbrandmeister Andreas Bierl auf die Alarmstufe auf B4 erhöhen. Somit erfolgte Alarm für die Feuerwehren Ulrichsgrün, Althütte, Prosdorf, Döfering, Rötz, Furth im Wald, Hiltersried, Pillmersried, Katzbach bei Geigant und Schönthal (teilweise Schlauchwagenzug Waldmünchen), die UG-ÖEL aus Loibling-Katzbach und der Fachberater THW aus Roding. Zusätzlich rückten Großtanklöschfahrzeuge von den Feuerwehren Postřekov (Pössigkau), Chodov (Meigelshof) und ein Fahrzeug von der Berufsfeuerwehr Domažlice (Taus) aus der benachbarten Tschechischen Republik zusammen mit Dolmetscher Jarik Etzl an. Insgesamt waren etwa 190 Feuerwehrkräfte im Einsatz die von Einsatzleiter Stefan Nachtmann, Kommandant der FF Waldmünchen, zusammen mit Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck und den Kreisbrandmeistern Andreas Bierl und Christian Bauer koordiniert wurden.

Zwei Löschwasserleitungen wurden aus dem Hydrantennetz aufgebaut. Eine Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer war nicht mehr notwendig, daher kam der Schlauchwagenzug nicht mehr zum Einsatz und blieb einige Zeit in Bereitstellung.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich etwas schwierig, da sich das Brandobjekt in einer sehr engen Zufahrtstraße befand. Außerdem war auf dem Wohnhaus ein Blechdach angebracht. Zur Brandbekämpfung musste das Dach geöffnet werden. Dabei schlugen sofort wieder Flammen aus den geöffneten Dachabschnitten.

Ein hoher Verbrauch an Atemschutzflaschen machte den Einsatz des Gerätewagen Atemschutz aus Furth im Wald notwendig, welcher vor Ort für den Austausch der Flaschen sorgte. Insgesamt kamen 25 Atemschutztrupps (je zwei Personen pro Trupp) zum Einsatz.

Nach den umfangreichen Löscharbeiten zum Teil über die Drehleiter konnte nach etwa 1,5 Stunden „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch noch bis in die Abendstunden, da immer wieder Glutnester aufloderten. Nachdem die letzten Glutnestern abgelöscht waren, wurden die geöffneten Dachluken von der Feuerwehr mit einer Plane abgedeckt, um weiteren Schaden durch Regen zu verhindern.

Die zwei Bewohner des Gebäudes zogen sich bei Löschversuchen leichte Verletzungen zu und wurden vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Mehrere Rettungsfahrzeuge unter Leitung von Einsatzleiter Rettungsdienst Tobias Muhr waren im Einsatz.

Bürgermeister Markus Ackermann machte sich ebenfalls ein Bild von der Einsatzstelle und dankte den Einsatzkräften beiderseits der Grenze für die hervorragende Schlagkraft der Feuerwehr. Die Zusammenarbeit beider Länder funktioniert nach wie vor problemlos, auch wenn aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie kein gemeinsamer Übungsbetrieb möglich ist.

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Feuerwehr ist am dritten Tag in Folge zu alarmierten Großbränden ausgerückt

Bereits am dritten Tag in Folge rückten eine große Anzahl an Feuerwehren zu alarmierten Großbränden aus. Am Mittwoch 27. Januar gegen 17 Uhr wurden die Feuerwehren rund um Cham zum Brand im Aussichtsturm Luitpoldhöhe gemäß „B4 – Brand in großer Höhe“ alarmiert. Vor Ort

war kein Brand feststellbar, die Erkundung ergab ein geschmolzenes Kunststofffenster im oberen Bereich des Turms.

Am Donnerstag 28. Januar gegen 19 Uhr brannte auf dem Dach eines Gebäudes für Betreutes Wohnen in der Nähe des Rodinger Krankenhauses ein Trocknungsgerät. Ursprünglich wurde die Alarmstufe B3 alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr Roding wurde auf Grund offener Flammen auf dem Dach auf die Alarmstufe auf B4 erhöht. Während die 16 Bewohner umgehend evakuiert und vom Rettungsdienst betreut wurden, löschten die Feuerwehren mit der Drehleiter den Brand zügig ab, sodass ein Großteil der alarmierten Wehren teilweise noch auf der Anfahrt wieder wenden konnten. Zum Glück wurde bei diesem Brand niemand verletzt

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