Bombendrohung in Landshut – nur ein Bluff?

Wie die Polizei Niederbayern heute per Eilinfo mitteilte, ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern heute  gegen 11.15 Uhr eine Bombendrohung für den Landshuter Hauptbahnhof ein. Das darin gestellte „Ultimatum“ ist bereits abgelaufen, der komplette Bahnhofsbereich wurde im Nachgang hinsichtlich verdächtiger Gegenstände abgesucht. Bezüglich des unbekannten Anrufers ermittelt die Landshuter Kriminalpolizei.

Spezielle Sprengstoffhunde haben bereits das Bahnhofsareal nach verdächtigen Gegenständen abgesucht, aufgefunden wurde diesbezüglich nichts. Die weiträumigen Absperrungen konnten gegen 12.40 Uhr bereites wieder aufgehoben werden, ebenso die Sperre des Bahnhofs- bzw. Gleisbereiches. Auch der Zugverkehrs wurde durch die Notfallleitstelle, bzw. den Notfallmanager der Deutschen Bahn wieder frei gegeben. Insgesamt waren es in etwa 200 Personen, die aus dem gefährdeten Bereich geräumt werden mussten. Der Rettungsdienst stellte umgehend ein Betreuungsangebot zur Verfügung, nach hier vorliegenden Erkenntnissen musste dieses keiner der Personen in Anspruch nehmen. Verletzt wurde ebenfalls niemand.

Alle Einsatzkräfte konnten bereits aus dem Einsatz entlassen werden. Es war ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, Bundes- und Landespolizei eingesetzt. Die Führung vor Ort oblag dem stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion Landshut. Etwa 40 Polizeibeamte aus dem Bereich Landshut waren zur Bewältigung der Lage eingesetzt.

 

pm / SC