Behördenappell an Bürger: Keine Ausflüge zum Arber

Wegen eingeschränkter Parkmöglichkeiten bitten das Landratsamt Regen und das Polizeipräsidium Niederbayern die Bürger darum, auf Ausflüge in die Region um den Großen Arber, den Arbersee den Geiskopf und in den Zwieseler Winkel zu verzichten.

Bergbahnen und Gastronomie seien wegen der Corona-Pandemie geschlossen und deren Parkflächen nicht nutzbar, teilten die Behörden am Freitag mit. Deswegen stünden nur vereinzelt Parkplätze zur Verfügung. Die Polizei will in der Ausflugsregion verstärkt Kontrollen durchführen.

„Der Landkreis Regen kann keine Parkplätze am Großen Arber schaffen“, sagt Landkreispressesprecher Heiko Langer und weist so darauf hin, dass der Landkreis die Parkplatzsituation nicht verbessern kann. Alle Parkplätze sind im Privatbesitz und werden deswegen auch nicht geräumt. Wegen der Verkehrssicherungspflicht wird der Eigentümer die Parkplätze nicht räumen.

Nachdem alle Betriebe, sowohl Lifte als auch Gastronomie, geschlossen sind, sehe der Eigentümer auch keinen Bedarf die Parkplätze zu räumen. „Der Einsatz von Skibussen wäre eine gute  Möglichkeit der Entzerrung gewesen, doch auch dieses Angebot habe die Bevölkerung nicht angenommen“, bedauert der Sprecher und weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass das Parken auf der Staatsstraße verboten ist. „Wir empfehlen für den Wochenendausflug andere Ziele anzufahren“, sagt der Pressesprecher.

 

Die Meldung des Polizeipräsidiums Niederbayern

Aufgrund der geschlossenen Bergbahnen sowie gastronomischen Einrichtungen stehen an den beliebten Ausflugszielen nur ganz vereinzelte Parkplätze zur Verfügung. Die Parkflächen sind nicht geräumt bzw. gesperrt und damit nicht nutzbar.
Die Polizeiinspektionen Zwiesel und Regen sowie das Landratsamt Regen appellieren deshalb, derzeit auf Ausflüge zum Arber oder Geißkopf zu verzichten. Das Parken auf der Fahrbahn der dortigen Straßen ist generell verboten und führt schnell zu erheblichen Behinderungen. Eine weitere Zunahme der Falschparker kann schließlich sogar zur vollständigen Blockade der Rettungswege führen.

Polizeikräfte werden die Situation überwachen und Verstöße gegen Verkehrsvorschriften sowie Infektionsschutzvorschriften konsequent ahnden.

 

dpa/Landkreis Regen/PP Niederbayern/MB