Bayern: Zahl der Arbeitslosen leicht gestiegen – Historischer Tiefstand in Kelheim

„Im November 2015 sind im Agenturbezirk Kelheim 1.419 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote von 2,1 v.H. liegt damit auf einem historischen Tiefststand seit mehr als 35 Jahren“, freut sich Landrat Dr. Hubert Faltermeier.

„Dieses hervorragende Ergebnis basiert auf der ausgezeichneten Auftrags- und Wirtschaftslage im Landkreis Kelheim und der ungebrochenen Leistungsbereitschaft der Arbeitgeber sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Damit ist der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Kelheim auf niederbayerischer, wenn nicht bayerischer Ebene im Spitzenfeld vertreten, besser geht es kaum“, kommentiert Landrat Dr. Hubert Faltermeier die neuesten Zahlen.“

 

Ursprüngliche Meldung:

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im November leicht auf rund 233 700 gestiegen. Damit waren etwa 1460 Menschen mehr auf Stellensuche als im Oktober, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um etwa 8300. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,4 Prozent.

Regionaldirektions-Chef Markus Schmitz sagte: «Der bayerische Arbeitsmarkt zeigt sich auch im November gesund und aufnahmefähig, ja fast frühlingshaft.» Dies seien gute Voraussetzungen, um Arbeitssuchenden echte Perspektiven auf Arbeit und Ausbildung zu bieten – auch Flüchtlingen. Der Anstieg der Erwerbslosigkeit im Vergleich zum Vormonat sei auf die ersten Vorboten des Winters zurückzuführen.

Aktuelle Zahlen liefert auch der Stellenindex BA-X:

Bayerns Unternehmen suchen derzeit so viele Mitarbeiter wie nie zuvor. Der Rekordkurs bei den offenen Stellen habe sich im November fortgesetzt, berichtete die bayerische Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Montag. Die Behörde beruft sich dabei auf ihren monatlich ermittelten Stellenindex BA-X; dieser lag im zu Ende gehenden Monat mit 203 Punkten vier Zähler über dem Vormonatswert. Vor einem Jahr hatte der Indikator noch bei 171 Punkten gelegen.

 

Hier die Zahlen aus Ostbayern im Detail:

 

dpa/MF