Bayern: Weniger Unfälle im April durch Corona-Krise

Durch die Corona-Krise hat der Verkehr in den vergangenen Monaten auf Bayerns Straßen abgenommen. Das spiegelt sich auch im April 202 in den Unfallzahlen wider. Die Zahl der Verkehrsunfälle sank im Vergleich zum Vormonat um über 41 Prozent! Entsprechend stark verringerte sich auch die Zahl der Verunglückten, und zwar um 39,9 Prozent.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sank im April 2020 die Zahl der Straßenverkehrsunfälle um 41,2 Prozent. Nach vorläufigen Ergebnissen registrierte die Polizei 20 374 Unfälle (April 2019: 34 664). Bei diesen Unfällen kamen in 2 742 Fällen Personen zu Schaden – gegenüber April 2019 ein Rückgang um 33,2 Prozent. Es wurden 17 632 Unfälle mit nur Sachschaden aufgenommen, 42,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Mit insgesamt 3 163 Verunglückten war im April 2020 ein Rückgang um 39,9 Prozent zu verzeichnen. Die Zahl der Getöteten stieg um 11,5 Prozent auf 29 Unfallopfer (April 2019: 26). Es wurden 662 Verkehrsteilnehmer schwer (-27,7 Prozent) und 2 472 leicht verletzt (-42,8 Prozent).

In den ersten vier Monaten des Jahres 2020 ist die Anzahl der Unfälle um 21,9 Prozent auf insgesamt 103 857 gesunken. Mit 14 421 Verunglückten sind 22,3 Prozent weniger Unfallopfer als im Vorjahreszeitraum zu beklagen.

Der Tag der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2020 findet in diesem Jahr digital statt. Mit der Aktion „#1000sichereWünsche“ werden Verkehrsteilnehmer, Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, ihren Wunsch nach mehr Verkehrssicherheit auf den sozialen Netzwerken zu teilen.

In der Vergangenheit gab es deutschlandweit zahlreiche Aktionen um den Menschen das Thema Verkehrssicherheit näherzubringen und erlebbar zu machen (www.tag-der-verkehrssicherheit.de).

 

 

Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik