Bayern: Weitere Gewitter möglich – Wohl nicht in Hochwassergebieten

Nach dem schweren Hochwasser in Niederbayern mit mindestens sechs Toten sind die Aufräumarbeiten fortgesetzt worden. «Das Wichtigste ist heute, eine flächendeckende Trinkwasserversorgung und das Straßennetz wiederherzustellen», sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Rottal-Inn am frühen Freitagmorgen. Zugleich dauern im Landkreis die Such- und Rettungseinsätze an: Am Freitagmorgen wurden noch immer Personen vermisst. Am Vorabend war das sechste Toderopfer geborgen worden.

Bis zum Donnerstagabend gelang es den Helfern, für die betroffenen Orte Simbach am Inn, Triftern und Tann eine fast umfassende Stromversorgung einzurichten. Die Wetterlage deutete am Freitagmorgen auf eine Entspannung hin: Gewitter mit Starkregen seien am Tage über ganz Bayern möglich, in den überschwemmten Gebieten jedoch am unwahrscheinlichsten, erklärte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes.

Foto: Symbolbild

dpa