Bayern: Verarbeitendes Gewerbe legt im Februar zu

Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns konnte im Februar 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat einen Umsatzzuwachs von 9,6 Prozent auf knapp 27,6 Milliarden Euro verbuchen. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nahmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 10,8 Prozent auf rund 15,2 Milliarden Euro zu. Die Exportquote betrug 55,2 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone stiegen um 14,2 Prozent, ihr Anteil am Gesamtumsatz belief sich auf 20,7 Prozent.

Im Februar 2016 erzielte das Verarbeitende Gewerbe Bayerns, das auch den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden umfasst, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, ein Umsatzplus von 9,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfielen von den 27,6 Milliarden Euro Gesamtumsatz 15,2 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (+10,8 Prozent) und darunter rund 5,7 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (+14,2 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz betrugen 55,2 bzw. 20,7 Prozent.

Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes lag Ende Februar 2016 mit 1,144 Millionen Beschäftigten um 1,7 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes stieg im Februar 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 11,9 Prozent. Die Bestelleingänge aus dem Ausland stiegen um 14,3 Prozent, die aus dem Inland um 8,1 Prozent.

 

Pressemitteilung Landesamt für Statistik