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Bayern: Städte gehen gegen Tauben vor

Tauben werden in Bayerns Städten immer mehr zum Problem. Durch das große Nahrungsangebot vermehren sich die Vögel unkontrolliert und verschmutzen Gebäude und Parkanlagen. Auch die Fütterung durch vermeintliche Tierfreunde spielt dabei eine große Rolle. In München ist die Plage mittlerweile so groß geworden, dass der Umweltausschuss in dieser Woche einem Erlass, das Fütterungsverbot zu verlängern, geschlossen zugestimmt hat. Nach Angaben des Umweltreferats wird künftig ein Kommunaler Außendienst kontrollieren, ob das Verbot eingehalten wird. Wer sich nicht daran hält, dem droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1000 Euro.

Auch in Regensburg, Ingolstadt oder Nürnberg ist das Füttern der Tiere nicht erlaubt. In Augsburg gibt es hingegen seit 2001 das «Augsburger Stadttaubenkonzept». Wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte, handelt es sich dabei um ein tierschutzgerechtes Konzept zur Regulierung und Reduzierung der Stadttauben zum Wohle von Mensch und Tier. So wurden an verschiedenen Standorten in der Stadt betreute Taubenschläge eingerichtet, in denen die Gelege durch Eier-Attrappen ersetzt werden.

dpa/MF