Bayern sind glücklicher als der Rest der Republik

59,6 Prozent der Bayern bezeichnen sich als glücklich. Damit liegen sie 5,4 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt von 54,2 Prozent. Doch eines haben die Bayern mit dem Rest Deutschlands gemein: Es sind die gleichen Dinge, die sie alle glücklich machen  – allen voran ist dies ein gutes Verhältnis zu Familie und Freunden, gefolgt von einem selbstbestimmten Leben. Auf Rang 3 werden ein geregeltes Einkommen und finanzielle Sicherheit genannt. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Studie von TNS Infratest und dem Trendbüro im Auftrag des Lotto-Anbieters Lotto24. Für die Glücksstudie wurden 1.029 volljährige Deutsche befragt.

„Als Online-Lottoanbieter wollten wir die Beziehung zwischen Geld und Glück etwas genauer unter die Lupe nehmen. Unsere Studie zeigt, dass Geld eine große Rolle für das Glücklichsein spielt“, so Petra von Strombeck, Vorstandsvorsitzende der Lotto24 AG.

Entsprechend meinen 68,5 Prozent der Bayern, dass Geld für ein gelungenes Leben wichtig ist. Bundesweit sind 65,8 Prozent dieser Ansicht. Genauer befragt, welche Vorteile es hätte, viel Geld zu besitzen, sagten:

  • 60,3 Prozent der Bayern, dass sie ein finanziell sicheres und sorgenfreies Leben führen könnten (bundesweit 57,1 Prozent).
  • 47,2 Prozent, dass sie Familie und Freunden etwas schenken könnten (bundesweit: 50,5 Prozent).
  • 45,7 Prozent, dass sie sich bleibende Werte (z.B. ein eigenes Haus) kaufen könnten. Dieser Punkt ist bei den Bayern deutlich populärer als im Rest des Landes (35,7 Prozent).
  • jeweils 39 Prozent, dass sie frei und unabhängig von Anderen wären (bundesweit 35,2 Prozent) und das tun könnten, was ihnen wirklich wichtig ist (bundesweit 32,5 Prozent).
  • 16,2 Prozent der Bayern, dass sie so die Welt verbessern könnten. Damit liegen sie deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 21,1 Prozent.

Auf dem Weg zu mehr Glück wenden die Bayern eher moderne Strategien an. 53,9 Prozent (bundesweit: 46,3 Prozent) glauben, es ist wichtig, flexibel und anpassungsfähig zu sein. Nur 6,5 Prozent (bundesweit: 12,9 Prozent) folgen lieber einem festen Plan. Auch setzen sie mit 45,5 Prozent (bundesweit: 41,2 Prozent) viel mehr auf Neues statt auf Bewährtes. Letzterem vertrauen 12,1 Prozent (bundesweit 16,6 Prozent). Der Rest entschied sich jeweils für den Mittelweg.

 

pm