Bayern: Handwerk fordert Steuersenkungen und öffentliche Aufträge

Im Rahmen der Corona-Krise fordert der Bayerische Handwerkstag rasche Steuersenkungen und Investitionen von Staat und Kommunen. 

 

„Betriebe aus fast allen Gewerken haben schon über Wochen keine Einnahmen erzielt. Kosten für den Lebensunterhalt und Mietzahlungen laufen aber weiter»“, sagte Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl am Donnerstag. Um die Insolvenzen gering zu halten, reichten die bisherigen Hilfen nicht.

Die öffentliche Hand müsse die Nachfrage ankurbeln und selbst beschleunigt Aufträge vergeben. Notwendig sei auch eine Entlastung bei der Einkommensteuer und der schnelle, vollständige Abbau des Solidaritätszuschlags. Die Kommunen sollten die Grund- und Gewerbesteuer senken, forderte der Handwerkspräsident.

Die Öffnung der Meisterschulen im Freistaat am 27. April sei richtig. Die Bildungseinrichtungen des Handwerks sollten bald und noch vor den Berufsschulen wieder öffnen dürfen. Nach der Krise „brauchen wir bestens ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker, um unsere Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen“, sagte Peteranderl.

 

dpa