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Bayern: Drei Tote bei Motorradunfällen

Bei Unfällen sind auf Bayerns Straßen am Wochenende zwei Motorradfahrer gestorben, mehrere wurden schwer verletzt. Außerdem kam ein Fahrradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Motorrad ums Leben. Der 81-Jährige hatte den Biker beim Überqueren einer Straße in Neu-Ulm übersehen.

In Bischofsheim im Landkreis Rhön-Grabfeld wurde ein 61 Jahre alter Motorradfahrer vom Fahrer eines Rettungswagens erfasst, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Auch im niederbayerischen Moosthenning (Landkreis Dingolfing-Landau) kam ein Biker ums Leben. Der 32-Jährige wollte am Samstagabend einen Traktor überholen, der dann aber links abbog. Der Mann wurde gegen einen Baum geschleudert. Er starb später in einem Krankenhaus.

Zum Beginn der Saison hatte die Polizei zuvor Motorradfahrer zur Vorsicht gemahnt. Der ADAC warnte, Autofahrer und Biker müssten sich nach der Winterzeit erst wieder aneinander gewöhnen. Im vergangenen Jahr waren in Bayern 8440 Motorradfahrer verletzt und 147 getötet worden.

Schwere Verletzungen zog sich am Wochenende ein 38-jähriger Biker in Illschwang (Landkreis Amberg-Sulzbach) zu. Ein Traktorfahrer übersah den Mann und prallte mit ihm zusammen. In Schwaben wurde ein Motorradfahrer von einem Autofahrer übersehen. Der Mann, der bei Rieden am Forggensee (Landkreis Ostallgäu) unterwegs war, wurde daraufhin über das Auto geschleudert und dabei schwer verletzt. Ebenfalls mit schweren Verletzungen wurde ein 67-Jähriger in ein Krankenhaus gebracht. Er kam in einer Linkskurve bei Mitterskirchen (Landkreis Rottal-Inn) von der Straße ab und stürzte in eine Wiese.

dpa