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Bayern: Bahnverkehr nach Sturm weiter eingeschränkt – zahlreiche Unfälle

Nach dem Sturmtief hat es in Bayern am Freitagmorgen noch zahlreiche zahlreiche Beeinträchtigungen im Verkehr gegeben. Die Strecken der Werdenfelsbahn sind besonders betroffen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn in Berlin am Freitag. Es verkehren keine Züge zwischen München und Murnau, München und Kochel, Murnau und Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen und Grießen. Zwischen Murnau und Starnberg ist Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die S6 der S-Bahn München verkehrt nur bis nach Starnberg.

Im Fernverkehr ist die Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg, sowie von Nürnberg nach Treuchtlingen eingeschränkt. Wie lang die Strecken gesperrt sind, sei noch unklar, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Die Bahn führt am Freitagmorgen Erkundungsfahrten durch. Pendler werden unter Bahn.de/aktuell über Störungen informiert.

In München fahren am Morgen die S-Bahnen weitgehend wieder. Nur der Streckenabschnitt der S2 zwischen Marktschwaben und Erding ist gesperrt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit Taxis eingerichtet. Im gesamten Netz gibt es Verspätungen und kann es zu Teilausfällen kommen.

In der Oberpfalz ließ der Sturm mehrere Bäume umkippen. Die Polizei zählt dort zudem rund 40 Verkehrsunfalle durch glatte Straße. Personen wurden dabei leicht verletzt. In Blaibach (Landkreis Cham) hat ein Baum eine Stromleitung abgerissen, wodurch es zum Vollbrand eines Transformatorhauses kam. Rund 50 Haushalte sind deshalb noch ohne Strom. Im gesamten Netzgebiet des Bayernwerks von Unterfranken bis Oberbayern führte der Sturm zu Stromausfällen. Gegen Mitternacht waren rund 40 000 Haushalte betroffen. Bis 3.00 Uhr morgens konnten die meisten Haushalte wieder versorgt werden.

dpa