Bayern: Auch Einödhöfe sollen schnelles Internet bekommen

Die Staatsregierung fördert den Anschluss abgelegener Höfe und Siedlungen ans Hochgeschwindigkeits-Internet ab sofort mit einem speziellen Programm. An diesem Samstag startet der sogenannte Höfebonus: ein 400 Millionen Euro schweres Förderprogramm, mit dem vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit schnellem Internet erschlossen werden sollen.

«Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen», erklärte Finanzminister Markus Söder (CSU) am Freitag. Das seien vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Diese wolle man beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen unterstützen. Für die betroffenen Kommunen werden bestehende Fördersätze und Förderhöchstbeträge aufgestockt.


Video: Kein Eindödhof, aber eine kleinere Gemeinde im Landkreis Cham wurde bei diesem Termin an das schnelle Internet angeschlossen (Archiv)

dpa/MF