Bayern: Arbeitslosigkeit steigt jahreszeitlich bedingt im Januar 2019

Der Winter hat im Januar voraussichtlich merkbar auf den bayerischen Arbeitsmarkt durchgeschlagen. Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Januar witterungsbedingt auf 242 678 gestiegen.

Das ist dennoch der niedrigste Monatswert für einen Januar seit 1980, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Im Vergleich zum Dezember waren damit im Freistaat 39 422 mehr Menschen ohne Job. Verglichen mit dem Vorjahr sank die Zahl der Jobsucher aber um 10 823. Die Erwerbslosenquote stieg gegenüber dem Dezember um 0,6 Punkte auf 3,3 Prozent.

«Dass der Januar üblicherweise der Monat mit der höchsten Arbeitslosigkeit ist, bestätigt sich zum Jahresbeginn», sagte der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart. Er zeigte sich dennoch zufrieden. Der Vorjahresvergleich zeige, dass es dem bayerischen Arbeitsmarkt nach wie vor gut gehe.

Grund für den Anstieg zu Jahresbeginn ist neben dem Wetter auch das beendete Weihnachtsgeschäft. Gastronomie und Einzelhandel bräuchten weniger Saisonkräfte.

 

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Pressemitteilung dpa / Bundesagentur für Arbeit