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Bayern: Minus 76 Prozent Umsatz im Gastgewerbe im April

Im April 2020 ist durch die Corona-Pandemie der Umsatz im Bayerischen Gastgewerbe um 76 Prozent eingebrochen. Auch die Anzahl der Beschäftigten in dieser Branche ist um 28 Prozent gesunken. 

Nach den im Bayerischen Landesamt für Statistik vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen zur Monatsstatistik im Gastgewerbe sank der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im April 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 75,8 Prozent (real: -76,4 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes ging um 28,4 Prozent zurück (Vollzeitbeschäftigte: -11,6 Prozent; Teilzeitbeschäftigte: -39,8 Prozent).

In der Beherbergung sank der nominale Umsatz im April 2020 um 88,3 Prozent (real: -88,5 Prozent). In der Gastronomie verringerte sich der nominale Umsatz um 67,4 Prozent (real: -68,1 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten ging in der Beherbergung um 21,0 Prozent und in der Gastronomie um 32,1 Prozent zurück.

Am stärksten betroffen von der Corona-Pandemie waren im April 2020 die getränkegeprägte Gastronomie mit nominalen und realen Umsatzrückgängen von knapp 90 Prozent und die Hotellerie mit nominalen und Umsatzrückgängen von gut 89 Prozent. Die geringsten Umsatzeinbußen gab es bei den Campingplätzen mit einem nominalen Umsatzrückgang von 46 Prozent (real: -47 Prozent).

In den ersten vier Monaten 2020 ging der nominale Umsatz des bayerischen Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30,2 Prozent zurück (real: -31,9 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten nahm um 8,6 Prozent ab.

 

 

Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik